Microsoft Office führt Startup Boost für flottere Ladezeiten ein

9 months ago 9


Microsoft hat eine Neuerung für Office-Nutzer angekündigt, die auf schnellere Startzeiten der Anwendungen abzielt. Unter dem Namen „Startup Boost“ wird eine neue Aufgabe über den Microsoft Office Installer eingeführt. Diese soll, wie das Unternehmen mitteilt, die Leistung und Ladezeit von Komponenten innerhalb der Office-Anwendungen optimieren.

Kurz zur Funktionsweise: Das System führt diese Aufgabe aus, um Teile der Anwendung vorab zu laden. Danach verbleibt die App in einem pausierten Zustand, bis sie tatsächlich gestartet wird oder das System den Speicher wieder für andere Zwecke freigibt. Dieser Vorgang kann nach einem Neustart des Rechners sowie periodisch erfolgen, sofern es die Systemauslastung zulässt.

Der Startschuss für die weltweite Verteilung, einschließlich der GCC-, GCC High- und DoD-Umgebungen, soll Mitte Mai 2025 fallen und bis Ende Mai 2025 abgeschlossen sein. Den Anfang macht dabei Microsoft Word, Unterstützung für weitere Office-Anwendungen soll später folgen.

Sichtbar wird die neue Funktion durch zwei Aufgaben im Windows Task Scheduler, die „Office Startup Boost“ und „Office Startup Boost Logon“ heißen. In der Beschreibung wird darauf hingewiesen, dass diese Aufgaben sicherstellen, dass Office die Vorteile von Vorab-Lade-Optimierungen nutzen kann.

Wichtig zu wissen ist, dass Startup Boost nicht unter allen Umständen aktiv wird. Der Rechner benötigt mindestens 8 GB Arbeitsspeicher und 5 GB freien Festplattenspeicher. Ist der Energiesparmodus von Windows aktiv, bleibt der Startup Boost ebenfalls deaktiviert. Microsoft betont, dass es sich um eine optionale Funktion handelt. Wer sie deaktiviert, muss keine Funktionseinbußen befürchten, lediglich die Startzeiten der Anwendungen könnten sich verlängern. Das Abschalten ist direkt in den Anwendungen möglich, beispielsweise in Word unter Optionen > Allgemein > Startoptionen > Startup Boost.

Administratoren müssen für die Einführung nichts weiter unternehmen, der Rollout geschieht automatisch. Wer die Aufgabe lieber über den Task Scheduler deaktiviert, sollte bedenken, dass der Office Installer sie bei jedem Update neu anlegt. Ein erneutes Deaktivieren wäre dann nach jedem Office-Update fällig, weshalb der Weg über die In-App-Einstellungen der dauerhaftere sein dürfte.

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