Microsoft 365 Copilot bekommt ein Gedächtnis

6 months ago 6

Microsoft rüstet nun auch die Microsoft-365-Variante seinen KI-Assistenten Copilot mit einer neuen Funktion aus, die das Arbeiten effizienter gestalten soll. Die als „Memory“ bezeichnete Erweiterung merkt sich Nutzervorlieben und Arbeitsweisen, um die Zusammenarbeit zu optimieren.

Die neue Funktion speichert beispielsweise Informationen darüber, welche Programmiersprachen ein Entwickler bevorzugt oder in welchem Projekt er gerade arbeitet. Auch direkte Anweisungen wie die bevorzugte Formatierung von Texten oder der gewünschte Kommunikationsstil werden gespeichert und automatisch angewendet.

Die Gedächtnis-Funktion aktiviert sich nur bei eindeutiger Absicht des Nutzers. Während die Aussage „Ich verwende für Data Science immer Python“ gespeichert wird, bleiben reine Arbeitsanweisungen wie „Schreibe Python-Code für K-Means Clustering“ unberücksichtigt.

Nutzer sehen laut Microsoft durch ein dezentes Signal, wenn der Copilot neue Informationen speichert. Über die Einstellungen lassen sich die gespeicherten Informationen einsehen, bearbeiten oder löschen. Die Funktion kann auch komplett deaktiviert werden.

Die Memory-Funktion wird ab Juli 2025 standardmäßig aktiviert sein. Administratoren können sie organisationsweit oder für einzelne Nutzer deaktivieren. Die gespeicherten Daten sind bei Bedarf über Microsoft Purview eDiscovery abrufbar.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Read Entire Article