Der Konzern Meta will seine KI mit Nutzerdaten trainieren. Was ist die Kritik daran und wie kann man noch widersprechen? Und: die Lage der Frauen im Iran
26. Mai 2025, 5:55 Uhr
Ab morgen wird der Konzern Meta alle öffentlichen Nutzerdaten verwenden, um seine KI Meta AI zu trainieren – es sei denn, man hat im Vorfeld Widerspruch eingelegt. Dem Konzern gehören die größten sozialen Netzwerke Facebook, Instagram und WhatsApp. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen versuchte noch, Meta daran zu hindern, die Daten deutscher Nutzer für das Training seiner KI-Modelle zu benutzen, das Oberlandesgericht Köln lehnte den Eilantrag jedoch ab. Bereits im vergangenen Jahr wollte Meta Inhalte europäischer Nutzer für sein KI-Training nutzen, die zuständige irische Datenschutzbehörde stoppte das aber. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie noch widersprechen können, finden Sie hier. Was genau Meta vorhat und welche Kritik es am Vorgehen des Konzerns gibt, erklärt Henrik Oerding aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE.
Vor zweieinhalb Jahren wurde die 22-jährige Jina Mahsa Amini im Iran wegen eines angeblich zu locker getragenen Kopftuchs von der Sittenpolizei festgenommen und misshandelt. Sie starb schließlich an den Folgen und wurde zum Symbol der unterdrückten Frauen im Iran. Im ganzen Land kam es zu massiven Protesten, die alle gewaltsam niedergeschlagen wurden. Doch wie steht es aktuell um die Situation der iranischen Frauen? Schwierig zu beantworten, denn lange durften internationale Journalisten und Journalistinnen nicht einreisen. ZEIT-Redakteurin Lea Frehse musste sieben Jahre auf ihr Visum warten, konnte aber nun in die iranische Hauptstadt Teheran reisen. Im Podcast berichtet sie über ihre Eindrücke vor Ort und ein Kunstmuseum, in dem das Bild einer nackten Frau hängt.
Und sonst so: Mit dem Song-O-Mat Ihren Song des Jahrhunderts finden.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair
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