Meta plant offenbar, seinem KI-Dienst Meta AI eine kostenpflichtige Premium-Version zur Seite zu stellen. Diese Information teilte Meta-CEO Mark Zuckerberg während der Bekanntgabe der Quartalszahlen für das erste Quartal 2025 mit. Der Schritt ist sicherlich keine Überraschung, bewegen sich auch Konkurrenten wie OpenAI, Google und Microsoft bereits in diesem Geschäftsmodell.
Die eigenständige Meta AI App, die erst diese Woche eingeführt wurde, ermöglicht Nutzern die direkte Interaktion mit dem Chatbot sowie die Generierung von Bildern. Bislang war der Dienst ausschließlich in Meta-eigenen Apps wie Facebook, Messenger und WhatsApp verfügbar. Randfakt: Meta gab an, dass die Nutzerbasis fast eine Milliarde Menschen ist, die Meta für seinen KI-Dienst verzeichnet.
Die Konkurrenz ist in diesem Bereich bereits etabliert. ChatGPT von OpenAI, Googles Gemini und Microsoft Copilot bieten auch kostenpflichtige Abonnements an, die den Zugang zu fortgeschrittenen Funktionen und mehr Rechenleistung ermöglichen.
Meta selbst verzeichnete im vergangenen Quartal einen Umsatz von 42 Milliarden Dollar (38,64 Milliarden Euro) und plant nun, die Investitionen in künstliche Intelligenz auf bis zu 72 Milliarden Dollar (66,24 Milliarden Euro) zu erhöhen – deutlich mehr als die ursprünglich von Zuckerberg angekündigten 65 Milliarden Dollar (59,80 Milliarden Euro).
Interessant ist auch Zuckerbergs Andeutung, Produktempfehlungen und Werbung in Meta AI zu integrieren. Allerdings wird es bis zur Umsetzung dieser Pläne noch dauern. Zuckerberg betonte, dass der Fokus im kommenden Jahr zunächst auf der Skalierung und Vertiefung des Nutzerengagements liegen werde, bevor man sich dem Ausbau des Geschäftsmodells widme. Quasi anfüttern und dann zuschlagen.
Wie oben angedeutet: Keine Überraschung, dass Geld damit gemacht werden möchte – und vermutlich auch muss. Die Sparte ist sicherlich keine Mischkalkulation, die durch andere Dinge getragen wird. Letzten Endes muss der Meta-Nutzer nur hoffen, dass er in der KI-App nicht so viel Tinnef wie im Facebook- oder Instagram-Feed sieht.
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8 months ago
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