Mehr Solar am Balkon: LumeGret-System von MOVA

6 days ago 10


Die chinesische Marke DREAME bietet mittlerweile so ziemlich alles an. Scheint gut zu funktionieren, weshalb man das Ganze auch auf die Untermarke MOVA ausweitet. Mit dem neuen LumeGret Solarsystem will der Hersteller den Schritt zur Energieunabhängigkeit einfacher machen, vor allem für Wohnungen und Häuser ohne großen Technikraum im Keller. Statt großer Installation durch einen Elektriker setzt LumeGret auf Plug and Play: hinstellen, anschließen, loslegen. Laut Hersteller soll die Einrichtung auf einem Balkon mit normalem Stromanschluss in rund 30 Minuten erledigt sein. Quasi wie bei fast allen.

Die Serie besteht aus zwei Varianten, A2000 und A4000. Beide arbeiten mit skalierbaren Speicherkapazitäten. Beim A2000 liegt der Bereich zwischen 1,92 und 9,6 kWh, beim A4000 zwischen 4 und 20 kWh. Gedacht ist das Ganze für typische Balkonkraftwerke oder kleine Dachanlagen, die den erzeugten Strom nicht einfach ins Netz kippen, sondern möglichst viel direkt in der eigenen Wohnung halten sollen.

Damit das klappt, hängt eine KI-gestützte Steuerung namens LumeGret Orbit drin. Die soll dafür sorgen, dass der Eigenverbrauch hoch bleibt und nicht unnötig viel eingespeist wird. Dazu kommt ein bidirektionales Energiemanagement: Strom fließt je nach Situation in den Speicher, zurück in den Haushalt oder zum Auto. Über FluxCharge lässt sich ein Elektroauto mit bis zu 2,5 kW laden, also eher langsam, aber für Laternenparker und Leute mit Stellplatz ohne Wallbox trotzdem ganz interessant. Gesteuert wird das System per App, die den aktuellen Status und Verbräuche anzeigt und Einstellungen ermöglicht.

Beim A4000 legt MOVA Wert auf lange Laufzeit. Angegeben werden bis zu 20 Jahre Lebensdauer, 10.000 Ladezyklen und eine Garantie über 10 Jahre, abgesichert über ein Batteriemanagementsystem, das Zellen und Temperaturen im Blick behalten soll. Der A2000 zielt stärker auf Sicherheit. Dort spricht MOVA von einem vierstufigen Schutzkonzept, einem Aerosol-Löschsystem im Gerät und einer stabilen Leistung bei unterschiedlichen Umgebungsbedingungen. Die Details dazu sind Marketing-Sprache, am Ende zählt, wie sauber das System in der Praxis mit Fehlern und Überlast umgeht.

Entscheidend werden am Ende Preis und Effizienz sein und wie komfortabel die App im Alltag läuft.

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