Mehr KI auf der Bahn: Carrera Hybrid bringt HyperDrive Fury und dickes App-Update

2 weeks ago 5


Carrera schiebt bei seiner Hybrid-Serie die nächste Ausbaustufe nach. Mit HyperDrive Fury kommt ein neues Starter-Set, parallel dazu steht ein größeres Update für die Carrera-Hybrid-App an. Fokus: mehr Action auf der Strecke, mehr Steuerung über die App, computergesteuerte Gegner und ein aufgeräumteres Interface.

HyperDrive Fury liegt offiziell bei 119,99 € und setzt auf zwei bekannte GT-Boliden: BMW M4 GT3 „Rowe Racing, No.99“ und Ford Mustang „Ford Performance, No.64“. Gefahren wird nicht starr im Slot, die Fahrzeuge bewegen sich frei auf und neben der Bahn, Überholen klappt damit im Prinzip überall. Gesteuert wird per Carrera-Hybrid-App, wahlweise direkt über das Smartphone oder per verbundenem Controller, inklusive Carrera Game-Controller.

Die Strecke ist 4,09 m lang, hat zwei Geraden, eine Start/Ziel-Sektion und eine eingebaute Engstelle. Diese Narrow Section sorgt für Reibung, wenn zwei Autos gleichzeitig durch wollen, Timing wird da schnell zum Thema. Das Set enthält alles für den Start ins System, kann aber wie gewohnt mit weiteren Schienen und Fahrzeugen erweitert werden. Carrera nennt lokal bis zu 16 Teilnehmer, die parallel fahren können, sodass auch größere Runden bedient werden.

Spannend an der App-Seite: Mit dem kommenden Update führt Carrera NPC-Gegner ein. Wer keinen Mitspieler am Start hat, fährt gegen computergesteuerte Kontrahenten. Die KI-Gegner bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Fahrstile, damit Einsteiger nicht direkt abgehängt werden und erfahrene Fahrer trotzdem gefordert bleiben.

Dazu kommen zwei Fahrmodi. Der Modus Speed Arcade richtet sich eher an schnelle Runden zwischendurch. Gas und Bremse reagieren direkter, das Feedback ist knackig, ohne dass man sich erst lange eingrooven muss. Der Modus Simulation setzt mehr auf ein realistisches Fahrverhalten mit angepasster Beschleunigung und längeren Bremswegen. Wer Lust auf Feintuning hat, kann noch eine direktere Lenkung zuschalten, um präziser auf Zeitenjagd zu gehen.

Die App selbst bekommt ein überarbeitetes Cockpit. Laut Carrera wurde das Interface entrümpelt, damit relevante Renninfos schneller erfassbar sind. Ziel: weniger Sucherei, mehr Fokus auf die Strecke. Für erfahrene Fahrer gibt es außerdem eine Option, den Unterstützungsmodus abzuschalten. Fährt man ohne Assistenz, hängt alles am eigenen Können, Fehler werden nicht mehr so weich abgefedert.

Im Hintergrund aktualisiert Carrera auch die Firmware. Das Update bringt Bugfixes und Optimierungen für stabilere Verbindungen und eine feinere Steuerung der Autos. Das App-Update soll am seit gestern über die Carrera-Hybrid-App ausgerollt werden, zusätzliche Funktionen sind bereits angekündigt und sollen nach und nach folgen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Read Entire Article