MDR-Podcast beleuchtet Aufstieg und Fall von Unister

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Das Thema Unister dürfte vielen noch im Gedächtnis sein. Vor zehn Jahren ging das Leipziger Internetunternehmen pleite und sorgte damit für ordentlich Wirbel in der Medienlandschaft. Der MDR hat die Geschichte nun in einem Podcast aufgearbeitet. Unter dem Titel „Ab in den Urlaub – Der Crash des Internet-Imperiums Unister“ wird nachgezeichnet, wie aus einem studentischen Projekt ein großer Player im Reisemarkt wurde und warum das Ganze am Ende scheiterte.

Zu Wort kommen ehemalige Mitarbeiter, Pressesprecher und ein Anwalt des Unternehmens. Auch die juristische Seite wird beleuchtet, denn der damals zuständige Ermittler der Staatsanwaltschaft ist ebenfalls dabei. Ganz interessant dürfte der Auftritt von Rainer Calmund sein, der lange Zeit als Werbegesicht für Fluege.de fungierte. Inhaltlich geht es aber nicht nur um interne Machtstrukturen oder die starke Abhängigkeit des Geschäftsmodells von Google.

Der heute erschienene Podcast rekonstruiert auch die tragischen Aspekte der Firmengeschichte. Dazu gehören der Flugzeugabsturz im Jahr 2016, bei dem Gründer Thomas Wagner starb, sowie der Rip-Deal in Venedig.

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