
Mastodon macht den nächsten Schritt in Richtung finanzieller Nachhaltigkeit. Nach erfolgreichen Kooperationen mit der Europäischen Kommission und dem Land Schleswig-Holstein öffnet sich die Plattform jetzt für weitere institutionelle Kunden.
Die bisherigen Erfahrungen mit der EU-Kommission, dem Land Schleswig-Holstein und der französischen Stadt Blois haben gezeigt, dass ein Bedarf an professionellem Mastodon-Hosting besteht. Auch die Zusammenarbeit mit AltStore als privatwirtschaftlichem Partner verlief erfolgreich. Diese Partnerschaften bringen dem Projekt verlässliche Einnahmen.
Ab sofort können interessierte Organisationen über die Mastodon-Website Kontakt aufnehmen. Das Angebot reicht vom kompletten Hosting eines Mastodon-Servers unter eigener Domain bis hin zu Support-Verträgen für Teams, die ihren Server selbst betreiben möchten. Optional gibt es auch Unterstützung bei der Moderation.
Wichtig bleibt dabei der dezentrale Charakter von Mastodon. Die neue Geschäftsstrategie zielt nicht darauf ab, das Netzwerk zu zentralisieren. Die Vielfalt der Server und Communitys macht Mastodon stark und widerstandsfähig. Zahlreiche bestehenden Server-Betreiber bleiben ein wichtiger Teil des Ökosystems.
Die Hauptfinanzierung soll weiterhin über Community-Beiträge erfolgen. Das neue B2B-Angebot ergänzt dieses Modell und schaffe zusätzliche Planungssicherheit. Mastodon wird sich auch künftig auf die Weiterentwicklung der Software konzentrieren und den eigenen Server als Einstiegspunkt für neue Nutzer betreiben. Ziel ist es, das Fediverse als freies und offenes Netzwerk zu erhalten.
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3 months ago
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