Luffu: Fitbit-Gründer starten neue Plattform für Familiengesundheit

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James Park und Eric Friedman dürften vielleicht noch einigen ein Begriff sein, immerhin haben die beiden Fitbit gegründet und das Thema Fitness-Tracking für viele massentauglich gemacht. Nach dem Verkauf an Google wurde es ruhiger um die beiden, doch nun melden sie sich mit einem neuen Unternehmen zurück. Das Startup hört auf den Namen Luffu und verlagert den Fokus von der reinen Selbstoptimierung hin zur Gesundheit der gesamten Familie.

Der Ansatz resultiert laut den Gründern aus eigenen Erfahrungen bei der Pflege von Angehörigen. Während Fitbit vor allem den Einzelnen im Blick hatte, soll Luffu helfen, den Überblick über die Gesundheit von Kindern, Eltern, Partnern und sogar Haustieren zu behalten. Wer sich schon einmal um die medizinischen Belange älterer Verwandter kümmern musste, kennt das Problem verstreuter Informationen über verschiedene Arztportale, Zettelwirtschaft und Terminkalender. Genau diese Fragmentierung will das neue Unternehmen angehen.

Luffu startet zunächst als App, wobei später auch eigene Hardware geplant ist, die das Ökosystem erweitern soll. Die Software setzt auf künstliche Intelligenz, die im Hintergrund agieren soll. Es geht dabei nicht um einen simplen Chatbot, sondern um ein System, das Gesundheitsdaten, Medikamentenpläne, Symptome und Arztbesuche organisiert. Nutzer können diese Informationen per Sprache, Text oder Foto einspeisen. Das System soll dabei die normalen Rhythmen der Familie lernen und proaktiv auf Veränderungen hinweisen, damit Probleme frühzeitig erkannt werden.

Ein Kernaspekt ist die Entlastung derjenigen Familienmitglieder, die meist die Organisation übernehmen. Daten lassen sich im Pflegekreis teilen, sodass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind. Datenschutz steht laut den Machern im Vordergrund, das Tool soll als Unterstützung und nicht zur Überwachung dienen.

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