
Loewe hält am Standort Kronach fest und bringt mit dem vega ein neues TV-Modell auf den Markt. Während die Marke Grundig seit dem Jahreswechsel keine eigenen Fernseher mehr für den europäischen Markt fertigt, setzt Loewe weiterhin auf eigene Entwicklung und das Label „Engineered in Germany“.
Das neue Gerät zielt auf Nutzer ab, die auch bei kleineren Diagonalen nicht auf eine hohe Auflösung verzichten wollen. Angeboten wird der Smart-TV in den Größen 32 Zoll (81 cm) sowie 43 Zoll (109 cm). Technisch verbaut der Hersteller Ultra-HD VA-LCD-Panels mit einer Full-Array-Direct-LED-Hintergrundbeleuchtung.
Gerade beim kleinen Modell ist die 4K-Auflösung durchaus erwähnenswert, da diese in der Größenklasse nicht immer Standard ist. Das 43-Zoll-Modell arbeitet mit 390 Dimming-Zonen und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 880 cd/m², während der kleine Bruder auf 260 Zonen und 550 cd/m² kommt. Gängige HDR-Formate inklusive Dolby Vision IQ werden unterstützt.
Unter der Haube kommt das SL8-Dual-Channel-Chassis zum Einsatz. Als Software dient Loewe os9, das auf der VIDAA-Plattform basiert – die übrigens von einer Hisense-Tochter kommt. Damit ist der Zugriff auf die üblichen Streaming-Dienste wie Netflix, YouTube oder Disney+ gewährleistet. Für die Vernetzung im Smart Home stehen DLNA, Miracast, Apple AirPlay und Matter bereit.
Klanglich setzt Loewe auf eine integrierte Soundbar mit 60 Watt Leistung und Dolby Atmos. Wer externe Soundlösungen bevorzugt, kann diese über HDMI eARC anschließen. Insgesamt stehen vier HDMI-Eingänge zur Verfügung, zwei davon unterstützen den Standard 2.1. Das ermöglicht beim 43-Zoll-Modell (109 cm) 120 Hz, bei der kleineren Variante sind es 60 Hz. Funktionen wie VRR und ALLM sind an Bord, ebenso wie eine Integration für Cloud-Gaming-Dienste.
Optisch präsentiert sich der Fernseher mit einem gebürsteten Aluminiumrahmen und einem drehbaren Metall-Tischstandfuß. Die Kabelführung ist verdeckt gelöst. Der Loewe vega soll ab März 2026 im Fachhandel stehen. Preislich positioniert sich Loewe gewohnt im oberen Segment: Für das 32-Zoll-Modell werden 1.500 Euro fällig, für die 43-Zoll-Variante müssen Interessenten 1.700 Euro einplanen. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass davon viele Kisten über die Theke gehen.
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1 month ago
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