Linux Mint: Entwickler denken über längeren Release-Zyklus nach

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Die Entwickler haben einen Einblick in die aktuellen Überlegungen zur Zukunft von Linux Mint gegeben. Wer die Entwicklung beobachtet, weiß um die bisherige Strategie: Alle sechs Monate erscheint eine neue Version, ergänzt durch LMDE. Das sorgt zwar für regelmäßiges Feedback und stetige kleine Verbesserungen, bindet aber massiv Ressourcen.

Das Team verbringt nach eigenen Angaben derzeit mehr Zeit mit Release-Management, Testen und Fehlerbehebung als mit der eigentlichen Weiterentwicklung des Systems. Man sieht sich dort weniger als reine Distribution, die Software verteilt, sondern als Produkt mit eigener Benutzererfahrung.

Aus diesem Grund steht nun die Idee im Raum, den Entwicklungszyklus zu verlängern. Die hohe Schlagzahl deckelt laut den Machern die Ambitionen für größere Neuerungen. Ein Rückblick zeigt, dass man mit eigenständigen Entscheidungen wie dem Fokus auf LTS-Versionen, der Ablehnung von Snap oder der Entwicklung von Cinnamon und XApps gut gefahren ist, auch wenn dies viel Arbeit bedeutete.

Die kommende Version wird ohnehin auf einer neuen LTS-Basis aufsetzen. Ein eher amüsantes Detail ist dabei, dass dem Projekt schlicht die Codenamen ausgegangen sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Zeitplan künftig konkret gestaltet, weitere Informationen sollen folgen.

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