LIDL und Kaufland: Tempo beim Self-Scanning-Ausbau

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Wer regelmäßig bei Lidl oder Kaufland einen Einkauf erledigt, wird es gemerkt haben: Die klassischen Kassenbänder bekommen immer öfter digitale Gesellschaft. Die Schwarz-Gruppe drückt beim Thema Self-Checkout nämlich ordentlich aufs Tempo.

Lidl hat sich für Deutschland sportliche Ziele gesetzt. Bis zum Frühjahr 2026 soll in über 1.600 Filialen – also in jeder zweiten – das Selberscannen an stationären SB-Terminals möglich sein. Aber nicht nur bei den Kassen wird geschraubt, auch „Scan & Go“ (Einkaufen direkt am Regal) wird massiv ausgerollt. Lidl bleibt seiner Linie treu und setzt voll auf die Lidl Plus-App. Eigene Handscanner zum Ausleihen gibt es nicht, das Smartphone ist Pflicht. Einchecken per QR-Code, Scannen, fertig.

Bildrechte: Kaufland, Fotograf: Kaufland/Thomas Lohnes

Interessant ist der Blick zur Schwester Kaufland. Dort ist man beim System „K-Scan“ schon länger dabei, fährt aber zweigleisig. Ihr habt die Wahl zwischen der App oder dem klassischen Handscanner aus dem Regal am Eingang. Und siehe da: Die Statistik sagt, dass neun von zehn Kunden lieber zum dedizierten Handscanner greifen, statt das eigene Handy herauszukramen. Aktuell sind über 130 Filialen am Start, 60 weitere sollen im Laufe des Jahres 2026 folgen, so Jochen Kratz aus dem Kaufland-Vorstand.

Am Ende entscheidet wie immer ihr an der Kasse: Seid ihr Team „Self-Checkout“ oder wollt ihr lieber das klassische Pläuschen mit dem Kassenpersonal?

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