
The Document Foundation hat wieder an der Schraube gedreht und LibreOffice in der Version 26.2 veröffentlicht. Da ist einiges unter der Haube passiert, aber auch offensichtliche Neuerungen sind dabei, die den Workflow verbessern dürften. Wer viel mit Text hantiert, bekommt im Writer jetzt Unterstützung für Start- und End-Ausrichtungen bei Absätzen. Das erleichtert die Arbeit ungemein, wenn man Vorlagen sprachübergreifend nutzen möchte. Ziemlich praktisch ist auch das Verhalten beim Einfügen von Bildern: Kommt ein einzelnes Bild aus der Zwischenablage, fügt Writer nun automatisch eine Beschriftung hinzu, sofern man das in den Einstellungen aktiviert hat. Auch die Änderungsverfolgung wurde angefasst, gerade bei ODT-Dateien bleiben alte Formatierungen jetzt erhalten.
Interessant für viele, die im Web schreiben: LibreOffice beherrscht jetzt Markdown. Der Export und Import dieser Dateien wird unterstützt, man kann Markdown-Inhalte sogar direkt über die Zwischenablage einfügen. Wer mit generischen XML- oder JSON-Daten arbeitet, bekommt diese nun in Calc automatisch auf Tabellenblätter gemappt, was den Import solcher Rohdaten deutlich beschleunigt.

Optisch fällt vielleicht auf, dass Dialoge nun vertikale Reiter mit Icons nutzen. Das wirkt aufgeräumter, lässt sich aber bei Bedarf in den Optionen wieder auf die alte Ansicht umstellen. Linux-Nutzer bekommen jetzt standardmäßig die nativen Farbwähler von GTK oder Qt angezeigt. Unter der Haube setzt man intern auf Python 3.12. Bei Interesse schaut gerne ins laaaaange Changelog.
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1 month ago
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