Künstliche Intelligenz: Chinesische KI-Anwendung DeepSeek meldet Cyberangriffe

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In den USA zählt DeepSeek im App-Store von Apple bereits mehr Downloads als ChatGPT. Vorerst können sich aber keine neuen Nutzer anmelden. Grund: "bösartige Attacken"

Aktualisiert am 27. Januar 2025, 19:45 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP,

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 Das chinesische Unternehmen DeepSeek meldet Cyberangriffe auf seine KI-Anwendung.
Das chinesische Unternehmen DeepSeek meldet Cyberangriffe auf seine KI-Anwendung. © Greg Baker/​AFP/​Getty Images

Das chinesische KI-Start-up DeepSeek sieht sich nach eigenen Angaben mit heftigen Cyberattacken konfrontiert. Die "groß angelegten bösartigen Attacken" hätten zur Folge, dass sich vorerst keine neuen Nutzer bei DeepSeek registrieren könnten, teilte die Firma mit.

Zuvor hatte der KI-Chatbot des chinesischen Unternehmens die weltweit führende KI-Anwendung ChatGPT der US-Firma OpenAI in der Zahl der Downloads im App-Store von Apple überholt. Ein Grund für den Hype um DeepSeek ist die Effizienz in der Entwicklung des Chatbots. 

Das Start-up aus China hat nach eigenen Angaben dafür lediglich 5,6 Millionen US-Dollar benötigt, was ein Bruchteil der Milliardeninvestitionen von US-Technologieriesen wie Nvidia, Meta oder Alphabet darstellt. Dies schürt bei Investoren die Befürchtung, dass US-Unternehmen womöglich ihre Dominanz im Bereich generativer KI einbüßen könnten. 

Die Kurse von US-Tech-Unternehmen, die in künstliche Intelligenz investieren, brachen deshalb weltweit ein. Die Aktie von Nvidia büßte in den ersten Stunden des Handels an der New Yorker Wall Street um mehr als 16 Prozent ein – mehr als 500 Milliarden Dollar (476 Milliarden Euro) an Marktwert des Mikrochip-Herstellers wurden damit vernichtet. Auch die Aktien des Google-Mutterkonzerns Alphabet sowie von Microsoft und Amazon rutschten ab, wenn auch weniger deutlich. Der US-Technologieindex Nasdaq fiel um mehr als drei Prozent. 

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