Laut den Marktforschern von NIQ erholt sich das Konsumklima in Deutschland weiterhin – allerdings nur in Teilen. So haben im Mai 2025 nämlich die Konjunktur- und Einkommenserwartungen zugelegt. Doch gleichzeitig ist die Anschaffungsneigung wieder gesunken und die Sparneigung gestiegen. Insgesamt ergibt sich daher nur ein Zuwachs von 0,09 Zählern, wenn man mit dem Vormonat vergleicht.
Der Konsumklima-Indikator von NIQ prognostiziert für Juni 2025 im Vergleich zum Vormonat (revidiert -20,8 Zähler) einen moderaten Anstieg um 0,9 Zähler auf -19,9 Punkte. Damit würde das Konsumklima auf den höchsten Wert seit November 2024 klettern. Damals stand es bei -18,4 Punkten. Generell bewegen wir uns da jedoch auf einem niedrigen Niveau – die Kauflaune der Verbraucher hält sich in Grenzen, könnte man sagen. Ihren Teil dazu beigetragen hat wohl auch die unberechenbare Zoll- und Handelspolitik der US-Regierung, welche in Zukunft auch in Europa für Preissteigerungen sorgen könnte.
Optimismus beim Einkommen ergibt sich z. B. aus neuen Tarifabschlüssen im öffentlichen Dienst und leicht abschwingendem Preisauftrieb. Die Inflationsrate im April 2025 lag zum Beispiel insgesamt nur noch bei 2,1 Prozent, nach 2,2 Prozent in den beiden Vormonaten. Insgesamt sind die Verbraucher auch optimistisch, was die weitere wirtschaftliche Entwicklung betrifft. Noch ist aber offen, ob dieser Optimismus auch gerechtfertigt ist. Beispielsweise rechnen Wirtschaftsexperten für 2025 in Deutschland mit keinerlei Wachstum. Und auch für 2026 ist aktuell nur ein geringes Wachstum von 1 % vorhergesagt.
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8 months ago
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