Schon seit vielen Jahren wenden sich Klimaschützer an die Gerichte, um dort für ihre Ziele zu streiten - und mussten sich dabei eine wiederkehrende Kritik anhören: Den Klimawandel müsse die Politik mit ihren Instrumenten aufhalten, das sei doch kein Thema für die Justiz. Der Einwand war schon immer falsch. Der Klimawandel ist menschengemacht, und er richtet Schaden an - Eigentum, Gesundheit, sogar das Leben von Menschen steht auf dem Spiel. Es gibt also Verantwortliche und Geschädigte, Verursacher und Leidtragende. Das sind exakt die Konflikte, mit denen sich Gerichte seit jeher befassen.
MeinungWeltgemeinschaft:Diese Entscheidung ist wie Treibstoff für Klimaklagen
24. Juli 2025, 6:55 Uhr
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Sind all die vielen Abkommen der Staaten, gegen die Erderhitzung vorzugehen, weiche Empfehlungen oder harte Pflichten? Der Internationale Gerichtshof entscheidet: Sie sind harte Pflichten.


