
Künstliche Intelligenz ist im Alltag angekommen, und das lassen sich viele Leute mittlerweile auch etwas kosten. Eine aktuelle Umfrage des Bitkom zeigt, dass die Zahlungsbereitschaft spürbar nach oben klettert. Während im letzten Jahr lediglich 8 Prozent der Nutzer für KI-Dienste bezahlt haben, sind es nun schon 13 Prozent. Fast ein Drittel der Anwender liebäugelt zudem mit einem Umstieg auf ein Bezahlmodell, während die Zahl der strikten Verweigerer von 62 auf 49 Prozent gesunken ist.
Im Schnitt wandern monatlich 20 Euro über den virtuellen Ladentisch, was ein Plus von 4 Euro im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Preisspanne ist dabei recht breit gefächert. Ein kleiner Teil gibt weniger als 10 Euro aus, ein Viertel liegt zwischen 10 und 20 Euro und der größte Block mit 43 Prozent zahlt Beträge zwischen 20 und 30 Euro. Immerhin 19 Prozent lassen sich die Spielereien sogar mehr als 30 Euro kosten.
Der Hauptgrund für das Investment ist der Zugriff auf stärkere Modelle. Zwei Drittel der Zahler wollen schlichtweg mehr Leistung sehen. Dahinter folgen der Wunsch nach besserer Ergebnisqualität und technischer Stabilität. Weitere Argumente für das Abo sind zusätzliche Funktionen, der Wegfall von Nutzungslimits, schnellerer Zugriff und ein besserer Datenschutz.
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