KI-Hype bekommt Dellen: OpenAI sammelt nur 11 von geplanten 30 Milliarden Dollar ein

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OpenAI hat bei seiner jüngsten Finanzierungsrunde weniger als die Hälfte der angestrebten 30 Milliarden Dollar eingesammelt. Bisher sicherte sich das Unternehmen rund 11 Milliarden Dollar, berichtet das Wall Street Journal. Die Bewertung liegt bei 1,25 Billionen Dollar statt der erhofften 1,4 Billionen. Grund sei das nachlassende Interesse großer Investoren angesichts eines Tech-Ausverkaufs nach enttäuschenden Quartalszahlen von Google, Amazon und Intel.

OpenAI will nun bei Family Offices und vermögenden Privatpersonen bis zu 20 Milliarden Dollar einwerben. Das Unternehmen plant einen Börsengang Anfang nächsten Jahres. Der Druck nimmt zu: Rivale Anthropic hatte zuletzt schnelleres Umsatzwachstum und soll den Börsengang noch im November durchführen. Je nach Erfolg dürfte Anthropic dann einen niedrigen dreistelligen Milliardenbetrag in der Kasse haben, um auch möglicherweise kommende härtere Zeiten zu überstehen. Zuletzt konnte OpenAI zwar Marktanteile zurückgewinnen, aber es ist ein Hin und Her, und speziell OpenAI führt den Zweikampf stark über Preissenkungen und effizientere Modelle.

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