
Wer seinen Workflow am Rechner anpassen möchte, findet mit Kando ein Werkzeug für eine alternative Desktop-Steuerung. Es handelt sich dabei um ein plattformübergreifendes Pie-Menü. Anstatt klassischer Listenansichten setzt die Software auf kreisförmige Auswahlfelder, über die sich Anwendungen starten, Tastaturkürzel simulieren oder Dateien öffnen lassen.

Die Bedienung ist explizit auf die Eingabe per Maus, Stylus, Touchscreen oder Controller ausgelegt. Nutzer, die fast ausschließlich die Tastatur verwenden, gehören somit eher nicht zur primären Zielgruppe. Rein optisch erinnert das Ganze an den Actions Ring von Logitech und ein paar andere Launcher.
Die Anwendung steht für Windows, macOS sowie Linux zur Verfügung. Unter Linux kann je nach genutzter Desktop-Umgebung eine zusätzliche Konfiguration notwendig sein. Interessierte finden fertige Installationsdateien für die aktuellen Versionen oder können den Code selbst kompilieren, Kando ist Open Source. Ein erstes Beispielmenü lässt sich nach der Installation standardmäßig über die Tastenkombination Strg + Leertaste aufrufen. Wer Gefallen an dem Konzept findet, kann anschließend eigene Menüstrukturen anlegen.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

2 weeks ago
4


