Juice: Neue API öffnet für Unternehmen den direkten Zugang zu Lade- und Gerätedaten

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Die Juice Technology AG ist euch möglicherweise ein Begriff. Der Anbieter stellt Ladestationen her und entwickelt entsprechende Software. Führend sieht man sich dabei im Bereich der mobilen Ladestationen für E-Autos. Da hatte Felix hier im Blog ja mal den Juice Booster 3 Air getestet. Mittlerweile hat man seine Juice-API veröffentlicht. Diese eröffnet Unternehmen laut dem Anbieter den direkten Zugang zu Lade- und Gerätedaten.

Die neue API für die Juice EV Fleet Solution dient dabei als eine Software-Schnittstelle, die speziell für Elektrofahrzeugflotten entwickelt wurde. Sie ermöglicht es Unternehmen, ihre Ladeinfrastruktur in bestehende ERP-, Finanz- oder Verwaltungssysteme einzubetten. Das soll z. B. Abrechnungsvorgänge vereinfachen. Die neue Juice-API eröffnet Unternehmen daher die Möglichkeit, die mobilen Wallboxen Booster 3 Air ohne Umwege in ihre Systeme zu integrieren und zentral zu verwalten.

Die API stellt alle Informationen bereit, die für die zentrale Ladestationsverwaltung relevant sind. Dazu gehören Gerätedaten sowie die Ladehistorie mit Autorisierungen, Datum, geladener Energie und den auflaufenden Kosten aus dem hinterlegten Tarifmodell. Da die API auf OpenAPI-Standards basiert, wird die Implementierung in Zielsystemen vereinfacht, so der Hersteller. Unternehmen müssen allerdings selbst eine Client-Anwendung entwickeln, die sich mit der Schnittstelle verbindet, Daten abruft und sie im eigenen System verarbeitet.

Juice verspricht Datensicherheit

Statt Passwörtern kommen für die Datensicherheit kurzlebige digitale Schlüssel zum Einsatz, die bei jeder Anfrage automatisch erzeugt und kryptografisch überprüft werden. Benutzerbezogene Datenisolierung stellt sicher, dass der Zugriff strikt auf die eigenen Geräte und Ladedaten beschränkt ist, erklärt Juice. Die API akzeptiert zudem nur parametrisierte Datenbankabfragen und beugt so Manipulationsversuchen vor. Da das System ohne Sitzungen und Cookies arbeitet, entfallen zudem Risiken wie gekaperte Benutzersessions oder Angriffe über gefälschte Anfragen.

Die technische Grundlage der API ist cloudbasiert. Sie läuft in einer automatisch skalierbaren Infrastruktur, die Updates im laufenden Betrieb ermöglicht und Anwendungsdienste getrennt voneinander verarbeitet. Die Schnittstelle richtet sich, wie zuvor angesprochen, an Unternehmen und Betreiber großer Flotten, die ihre Ladeinfrastruktur in bestehende ERP- oder Finanzsysteme integrieren und Ladedaten automatisiert zu Abrechnungszwecken weiterverarbeiten möchten – ohne dabei die Kontrolle über ihre Daten aus der Hand zu geben.

„Gratis“ gibt es das Ganze jedoch nicht – der Abrechnungsservice im Überblick:

  • Basic: Ladebelege – laufendes Nutzermanagement und Reviews & Lieferung der Ladebelege in digitaler Form – bis 20 Nutzer pauschal EUR/CHF 100,– / EUR/CHF 5,–/Nutzer/Monat
  • Plus: Erstattungsservice – zusätzlich monatlicher Erstattungsservice für jeden Fahrer, Sammelrechnung über alle Nutzer, CSV-Datenextrakte – bis 20 Nutzer: pauschal EUR/CHF 200,– / EUR/CHF 10,–/Nutzer/Monat
  • Service: Fleet Management – zusätzlich Onboarding des Juice Booster 3 Air ins Flottenkonto, Verwaltung der Endnutzer und Dokumentation an das Flottenmanagement des Unternehmens (kein zusätzlicher Aufpreis)

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