Jeder vierte Microsoft-Mitarbeiter kann freiwillig gehen, während der Konzern Milliarden in KI steckt

5 days ago 11

Microsoft bietet rund 60.000 Beschäftigten – etwa einem Viertel der Belegschaft – freiwillige Abfindungen an. Personalchefin Amy Coleman schrieb in einem Memo, die Abfindungen seien "eine weitere Möglichkeit, die Belegschaft an sich ändernde Anforderungen anzupassen." Ein Sprecher sagte, Microsoft wolle Mitarbeiter, die sich engagiert den schwierigen Problemen des Unternehmens widmen.

Das Programm richtet sich an Mitarbeitende in den USA, Kanada, Indien und Großbritannien auf Ebene Vice President oder darunter. Abteilungen wie Xbox, Windows, Copilot und Finanzen nehmen vollständig teil, während Bereiche wie Rechenzentren, Vertrieb, Cybersicherheit und Quantencomputing ausgenommen sind – also vor allem Bereiche, die für Microsofts KI-Strategie wichtig sind.

Es ist das zweite Programm dieser Art 2026. Im Mai bot Microsoft 8.750 US-Beschäftigten Abfindungen an, im Juli strich der Konzern 4.800 Stellen. Die Belegschaft liegt bei rund 223.000, in etwa auf dem Niveau von 2022, obwohl die Umsätze stark gestiegen sind. Die Stagnation fällt zusammen mit massiven KI-Investitionen: Allein 2026 will Microsoft laut Finanzchefin Amy Hood rund 170 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur stecken, leicht reduziert von den ursprünglich geplanten 175 Milliarden.

KI-News ohne Hype – von Menschen kuratiert

Mit dem THE‑DECODER‑Abo liest du werbefrei und wirst Teil unserer Community: Diskutiere im Kommentarsystem, erhalte unseren wöchentlichen KI‑Newsletter, 6× im Jahr den "KI Radar"‑Frontier‑Newsletter mit den neuesten Entwicklungen aus der Spitze der KI‑Forschung, bis zu 25 % Rabatt auf KI Pro‑Events und Zugriff auf das komplette Archiv der letzten zehn Jahre.

Jetzt abonnieren

Read Entire Article