
iPhone Fold, KI-degeneriert
Apple will 2026 das erste Foldable an den Start bringen, hängt in der Entwicklung aber gerade ziemlich fest. Laut Nikkei Asia hakt es in der Engineering-Testphase so stark, dass sich sowohl der geplante Massenstart als auch die ersten Auslieferungen nach hinten verschieben könnten. Einigung im Lieferantenkreis gibt es zwar noch nicht, aber einige Partner wurden schon vorgewarnt, dass Produktionspläne für Komponenten nach hinten rutschen könnten.
Das Ganze hat weniger mit fehlenden Bauteilen oder Materialknappheit zu tun, sondern mit den technischen Eigenheiten des ersten faltbaren iPhones. Die üblichen Abläufe sind bei Apple recht starr, ein neues iPhone läuft durch mehrere fest definierte Stufen, von der Einführung in die Fertigung über Engineering Verification Test, Development Verification Test und Production Verification Test bis zu Pilotfertigung und Massenproduktion. In jeder dieser Phasen gehen laut Bericht teils tausende, später hunderttausende Testgeräte über die Bänder, damit Designfehler und Fertigungsprobleme früh auffallen. Beim Foldable scheint genau da gerade deutlich mehr Arbeit anzufallen als geplant.
Geplant sind dem Bericht nach zunächst rund 7 bis 8 Millionen Foldable iPhones. Das wäre weniger als 10 Prozent der anvisierten Startmenge für das komplette 2026er-Line-up, das Foldable bleibt also erst einmal ein eher kleiner Block im Gesamtmix. Trotzdem hängt in der Lieferkette viel davon ab, dass das Gerät halbwegs gut läuft. Ein komplett neuer Formfaktor braucht neue Maschinen, andere Materialien und eigene Komponenten, das kostet alle Beteiligten richtig Geld, kann im Gegenzug aber bessere Margen bringen, wenn die Nachfrage stimmt.
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2 weeks ago
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