
Apple führt mit iOS 26.4 ein, dass der Schutz für gestohlene Geräte automatisch aktiviert wird. Wer die Funktion nicht haben will, muss sie nach der Installation der Aktualisierung manuell abschalten, genau das war vorher andersherum geregelt. Das haben offenbar viele nicht gemacht, obwohl der Schutz eine Sicherheitslücke schließt, die Diebe gezielt ausgenutzt haben.
Für die Anmeldung wichtig ist fortan die biometrische Authentifizierung. Sobald der Schutz läuft, reicht der Passcode für sensible Aktionen nämlich nicht mehr aus. Face ID oder Touch ID werden zur Pflicht. Klappt die biometrische Erkennung nicht, bleibt der Zugriff gesperrt. Das betrifft den Zugriff auf gespeicherte Passwörter im iCloud-Schlüsselbund, die Nutzung von Zahlungsmethoden in Safari oder das Abrufen der virtuellen Nummer der Apple Card. Auch wer den Verloren-Modus deaktivieren, alle Inhalte löschen oder ein neues Gerät mit dem iPhone einrichten will, benötigt Face ID oder Touch ID.
Noch strenger wird es bei Änderungen, die den Account direkt betreffen. Hier kommt eine Sicherheitsverzögerung ins Spiel, allerdings nur, wenn sich das iPhone nicht an einem bekannten Ort befindet. Wenn ihr etwa das Apple-ID-Passwort ändern, die Sicherheitseinstellungen anpassen oder den Sperrcode neu setzen wollt, müsst ihr eine Stunde warten. Nach dieser Stunde ist dann eine zweite biometrische Authentifizierung fällig. Das gilt auch fürs Hinzufügen oder Entfernen von Face ID oder Touch ID sowie für das Abschalten der Ortungsfunktion oder des Diebstahlschutzes selbst.
Damit der Alltag nicht zur Geduldsprobe wird, unterscheidet iOS zwischen bekannten und fremden Standorten. Zu Hause oder an anderen vertrauten Orten fallen die Verzögerungen weg, und das Gerät lässt sich wie gewohnt verwalten. Wenn jemand das iPhone an einem ungewöhnlichen Ort in der Hand hat und kritische Einstellungen ändern will, soll das System misstrauisch werden.
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2 weeks ago
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