ING Deutschland startet ab sofort mit Wero durch

4 months ago 6

Die Direktbank ING Deutschland hatte es ja schon Mitte August bestätigt: Man will noch in diesem Monat mit der Echtzeit-Zahlungslösung Wero in seiner Banking-App loslegen. Ab sofort geht es dann auch schon los. Ihr könnt jetzt als ING-Kunden über die Peer-to-Peer-Zahlungsmethode im Rahmen der European Payments Initiative (EPI) Geld senden und anfordern.

Die Nutzung von Wero ist kostenlos und geschieht direkt aus der ING-App heraus. Ähnlich wie mit PayPal könnt ihr in Echtzeit Geld senden und empfangen. Nachteil gegenüber dem US-Zahlungsanbieter: Zusätzliche Boni, wie den Käuferschutz für Online-Käufe, gibt es bei Wero derzeit nicht. Es geht mehreren europäischen Banken im Kern darum, mit Wero eine europäische Alternative zu US-Anbietern wie eben dem bereits genannten PayPal zu schaffen.

Wero hat den Vorteil, dass ihr eben keine zusätzlichen Dienste und Konten benötigt. Ihr könnt ohne Drittanbieter Geld von einem Konto zum anderen transferieren bzw. es anfordern. Wero nutzt im Hintergrund SEPA Instant Payments und ermöglicht es, Geld in unter zehn Sekunden direkt von Konto zu Konto zu überweisen. Registrieren könnt ihr euch dafür innerhalb weniger Sekunden in der ING-App.

Warum nicht gleich eine Sofortüberweisung veranlassen? Wero bietet euch den Vorteil, dass ihr keine IBAN eingeben müsst bzw. auch euere eigenen Kontodaten nicht offenlegt. Es genügt die Telefonnummer der empfangenden Person. Überweisungen werden direkt vom Girokonto abgebucht und dem Empfängerkonto gutgeschrieben – ohne zusätzliche Karte oder separates Konto.

Mehr zu Wero bei der ING erfahrt ihr auch auf der offiziellen Website. Ebenfalls integriert haben Wero auch schon die Sparkassen sowie Revolut. Es ist aber noch ein weiter Weg zu einer breit akzeptierten Lösung, denn viele Banken sind derzeit noch außen vor. Im Gegensatz zu PayPal könnt ihr zudem zwar mir Wero Geld von Konto zu Konto senden, derzeit ist das aber primär etwas für den privaten Bereich. Es fehlen der schon erwähnte Käuferschutz und im Handel ist Wero noch kein echtes Thema.

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