
Das Team hinter der selbstgehosteten Foto-Verwaltung Immich feiert mit der Version 2.5.0 nicht nur das neue Jahr, sondern auch das Erreichen von 90.000 Sternen auf GitHub. Nutzer sollten beachten, dass die Verteilung der Android-App kurzzeitig pausiert wurde, da Fehler bei der Migration auftraten. Ein Update wird zeitnah erwartet. Die iOS-Version ist von diesem Problem nicht betroffen und steht bereits zur Verfügung.
Eine lang erwartete Funktion ist die Möglichkeit, Speicherplatz auf dem mobilen Endgerät freizugeben. Lokale Mediendateien, die erfolgreich auf den Server übertragen wurden, lassen sich nun vom Gerät entfernen. Dies geschieht kontrolliert über Einstellungen, die es erlauben, bestimmte Alben wie WhatsApp-Ordner oder favorisierte Bilder vom Löschvorgang auszuschließen. Auch ein Stichtag kann definiert werden. Vor der endgültigen Löschung präsentiert die App eine Übersicht der betroffenen Dateien. Diese landen zunächst im Papierkorb des Betriebssystems und müssen dort entfernt werden, um den Speicherplatz endgültig freizugeben. Schaut euch am besten die Info zum Release und zur Funktion auf GitHub an.
Neu ist zudem die zerstörungsfreie Bildbearbeitung. Änderungen an Fotos überschreiben nicht mehr das Original, sondern werden in der Datenbank gespeichert. Dadurch lässt sich jederzeit der Ursprungszustand wiederherstellen.

Beim Herunterladen liefert Immich standardmäßig die bearbeitete Version, das Original bleibt aber verfügbar. Der Web-Editor unterstützt derzeit Zuschneiden, Drehen und Spiegeln. Damit die Änderungen sichtbar sind, müssen mobile Apps auf dem aktuellen Stand sein. Die Bearbeitungsfunktion innerhalb der mobilen App nutzt vorerst noch das alte System, eine Umstellung ist für spätere Updates geplant.
Die Datensicherung wird ebenfalls zugänglicher. Das Sichern und Wiederherstellen der Datenbank funktioniert nun direkt über die Weboberfläche, was den bisher nötigen Weg über die Kommandozeile überflüssig macht. Dies soll besonders Einsteigern im Self-Hosting-Bereich helfen, ihre Instanz bei Fehlern schnell wiederherzustellen.

Auch unter der Haube gab es Anpassungen. Der Upload-Prozess in der App wurde verbessert und setzt wieder auf bewährte Methoden mit parallelen Uploads, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Dateien ohne Endung werden besser erkannt. Ein neues Hashing-Verfahren beschleunigt zudem den Abgleich von Metadaten, was insbesondere iCloud-Nutzern Zeit sparen dürfte. In diesem Sinne, fröhliches Nutzen.
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1 month ago
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