Immer wieder sonntags KW 43: HACS, PHP, iPhone Duo, Glasfaser, d-you und mehr

1 week ago 11

 HACS, PHP, iPhone Duo, Glasfaser,  d-you und mehr

Einen schönen Sonntag euch allen! Ich hoffe, ihr hattet die letzten Tage nicht zu viel Stress und genießt das restliche Wochenende in aller Ruhe. Bei uns im Blog war die Woche jedenfalls wieder vollgepackt mit Themen aus allen Ecken der Technikwelt. Aktuell mal eine kleine Erinnerung, wie ihr uns lesen könnt. Wir teilen die News bei X, Reddit, Telegram, Bluesky, Facebook und Threads. Der klassische Webseiten-Besuch freut uns natürlich auch - und RSS ist gesetzt. Wer viel sucht, kann uns natürlich auch gern als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen. Letzteres ist eine einmalige Sache - ist auch unter jedem Beitrag eingebunden. So, nun aber mal zu ausgewählten Beiträgen der abgelaufenen Woche, die stark frequentiert worden sind.Zählpixel

Die ersten Testberichte zu Apples faltbarem iPhone Duo sind da und zeigen ein starkes, aber gewohnt kostspieliges Gerät. Bei Home Assistant steht mit dem festen Einzug des Community Stores HACS als nativer Marketplace eine spürbare Vereinfachung für Bastler an, während Apple seinen HomePods per Software-Update eine Lichtshow passend zur Musik spendiert.

Weniger erfreulich sah es bei der IT-Sicherheit und dem Datenschutz aus: PHP schloss kritische Lücken, eine Untersuchung zeigte den Datenhunger bekannter KI-Chatbots in Richtung Werbebranche und Spotify zieht die Daumenschrauben bei Familien-Abos per QR-Code-Prüfung an. Ärger gab es zudem rund um den Stromanbieter grüüün, bei dem sich nun die Bundesnetzagentur eingeschaltet hat.

Falls ihr unter der Woche unterwegs wart oder schlicht Besseres zu tun hattet, als ständig den Ticker im Blick zu behalten, ist das kein Problem. Hier kommt wie gewohnt unsere kompakte Übersicht der meistgelesenen Themen der letzten sieben Tage zum Nachlesen:

1. Umfrage: Warum viele Kunden beim Wechsel auf Glasfaser zögern

Eine Umfrage im Auftrag von Verivox zeigt, warum der Umstieg auf Glasfaser hierzulande oft stockt. Jeder Fünfte lehnt einen Wechsel kategorisch ab, ein weiteres Drittel zögert. Der Hauptgrund: Ganze 76 Prozent sind mit ihrem bisherigen DSL- oder Kabelanschluss schlichtweg zufrieden. Zudem bremsen die Furcht vor Baumaßnahmen in den eigenen vier Wänden und komplizierte Wechselprozesse das Interesse. Das war meine Hauptbeschäftigung am letzten Wochenende, da die reinballernden Kommentare freizuschalten.

2. HACS zieht fest in Home Assistant ein

Der beliebte Home Assistant Community Store wird ab Version 2026.11 als fester Bestandteil unter dem Namen Marketplace direkt in das System integriert. Die manuelle Installation entfällt damit künftig. Bestehende Setups, benutzerdefinierte Repositories und Updates werden automatisch übernommen, lediglich AppDaemon-Apps und Python-Skripte fallen künftig aus dem Marketplace-Update-Mechanismus heraus.

3. d-you: Die Hälfte möchte das Wallet nutzen

Die digitale Brieftasche des Bundes nimmt Gestalt an: Laut einer Bitkom-Umfrage planen 53 Prozent der Bundesbürger, die EUDI-Wallet d-you nach dem Start Anfang Januar 2027 zu nutzen. Zum Auftakt dient die kostenlose App primär als digitaler Ausweisnachweis, später sollen Führerschein und Rentenausweis folgen. Hürden bleiben jedoch die noch geringe Bekanntheit und Skepsis beim Datenschutz.

4. PHP: Kritische Sicherheitslücken ermöglichen Code-Ausführung aus der Ferne

In der Skriptsprache PHP wurden zwei gravierende Sicherheitslücken entdeckt, die Angreifern das Einschleusen und Ausführen von Schadcode ohne Authentifizierung erlauben. Die Schwachstellen betreffen praktisch alle Versionen ab PHP 5. Die PHP Foundation hat Notfall-Updates bereitgestellt, Administratoren von Servern und Webanwendungen sollten ihre Installationen umgehend aktualisieren.

5. Stromanbieter grüüün: Bundesnetzagentur schaltet sich ein

Nachdem der Ökostromanbieter grüüün überraschend das Aus zum Monatsende verkündet hatte, hat die Bundesnetzagentur ein Aufsichtsverfahren gegen die dahinterstehende Münch Energie eingeleitet. Der Vorwurf: Die gesetzlich vorgeschriebene Dreimonatsfrist zur Ankündigung der Lieferbeendigung wurde missachtet. Bei Kunden und neuen Versorgern herrscht derweil reichlich Verwirrung beim Wechsel.

6. Apple iPhone Duo: Das sagen die ersten Tests zum Falt-Smartphone

Die ersten internationalen Testberichte zu Apples Falt-Erstling zeichnen ein ganz gutes Bild. Gelobt werden die hervorragende Verarbeitung, das robuste Scharnier und die durchdachte Anpassung von iOS an zwei Bildschirme. Kritik gibt es jedoch für das hohe Gewicht, die durch die flache Bauweise begrenzte Akkulaufzeit und den stolzen Einstiegspreis von 2299 Euro.

7. Ratenkauf: Ab dem 20. November 2026 greift das verschärfte Kreditrecht

Beim Online-Shopping mit Buy-Now-Pay-Later-Optionen greifen ab dem 20. November 2026 strengere gesetzliche Vorgaben. Um Überschuldung vorzubeugen, wird für Minikredite und Ratenkäufe eine Bonitätsprüfung verpflichtend. Zudem erhalten Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht und klarere Informationen zu anfallenden Kosten, während der klassische Rechnungskauf ausgenommen bleibt.

8. Apple HomePod: Neues Sound-Leuchten-Feature bringt Lichteffekte passend zur Musik

Mit der Software-Version 27.2 spendiert Apple den HomePods ein optisches Extra. Über die Touch-Oberfläche auf der Oberseite erzeugt das neue Feature Sound-Leuchten dezente Lichteffekte im Takt der Musik. Das System analysiert das jeweilige Cover-Artwork und projiziert die dominanten Farben animiert auf das Display. Unterstützt werden der HomePod der zweiten Generation sowie die mini-Modelle.

9. KI als Datenkrake: Gemini und Co. leiten Daten an die Werbeindustrie weiter

Eine Untersuchung von Sicherheitsforschern enthüllt erhebliche Datenschutzmängel bei gängigen KI-Chatbots. Sechs von neun getesteten Diensten, darunter ChatGPT und Gemini, übertragen Nutzerdaten wie Chat-Titel und Benutzer-IDs über Tracking-Skripte an Werbenetzwerke von Meta, Google und Co. Ein wirksamer Schutz vor der Weitergabe ist über normale Cookie-Einstellungen kaum möglich.

10. Spotify prüft Familienkonten zukünftig auch per QR-Code

Der Streaming-Primus verschärft die Kontrollen bei geteilten Familien-Abos. Um sicherzustellen, dass alle Nutzer unter derselben Adresse wohnen, verlangt Spotify künftig stichprobenartig das Scannen eines QR-Codes innerhalb von sieben Tagen vor Ort. Schlägt die Prüfung fehl oder wird die Frist verpasst, droht dem betroffenen Mitglied eine zwölfmonatige Sperre für Familien- und Duo-Tarife.

Und sonst so? Das Techblog eures Vertrauens hatte auch in der abgelaufenen Woche wieder gute Software-Tipps am Start, allerdings habe ich es in über 20 Jahren nicht geschafft, für App-Vorstellungen eine eigene Kategorie oder ein Schlagwort hinzuzufügen. Da müsst ihr euch vielleicht bei Interesse durch die Software-Kategorie wühlen. Anders schaut es bei Anleitungen und Testberichten aus, die sind schnell auffindbar. Aber irgendetwas ist ja immer. In diesem Sinne: Danke fürs Lesen und so. Bis denne!

Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.

Read Entire Article