Hue Bridge Pro: Ein erster Blick

3 months ago 5

Die neue Philips Hue Bridge Pro ist auf dem Markt und ich habe mir mal das neue Modell angeschaut. Man weiß ja nie, was beleuchtungstechnisch noch so kommt – und ich bin noch auf der uralten Bridge herumgeeiert. Hätte ich wechseln müssen? Natürlich nicht. Bei uns daheim ist die Bridge in mehreren Welten unterwegs, sie muss nicht nur innerhalb der Hue-App angesprochen werden, sondern auch in sämtlichen Smart-Home-Systemen. Logo, für das Blog teste ich halt mehrere Dinge.

Die Installation verlief reibungslos. Mit dem Smartphone und der aktuellen Hue-App musste lediglich der QR-Code auf der Rückseite der Bridge gescannt werden. Die Bridge lässt sich wahlweise per LAN oder WLAN einbinden. Im Test funktionierte die WLAN-Verbindung über ein WiFi-7-Netzwerk einwandfrei, später habe ich auch noch einmal auf LAN geschaltet, weil ich gerne, wenn möglich verkable. Übrigens: Momentan kann man nur eine Bridge migrieren, das soll sich aber noch ändern.

Die Migration der bestehenden Geräte dauerte etwa 20+ Minuten. Mehr Leuchten bedeuten längere Migrationszeit. Anschließend war das Zurücksetzen der alten Bridge erforderlich. Die Integration in Apple Home erfolgte problemlos über Matter. Aber: Dadurch hat man quasi die alte Bridge aus HomeKit gelöscht – inklusive aller Zuordnungen und Automationen. Das bedeutet für euch, dass ihr alle Geräte noch einmal zuweisen müsst, inklusive Anpassung der Routinen. Das war schon eine nervige Sache.

Der größte Fortschritt zeigt sich bei mir gefühlt in der Geschwindigkeit. Während die alte Bridge bei Sprachbefehlen über Siri manchmal Leuchtmittel nicht fand oder Farben nicht korrekt änderte, reagiert die Pro-Version nahezu verzögerungsfrei. Schalt- und Farbbefehle werden sofort ausgeführt. Auch habe ich das Gefühl, dass verknüpfte Dritt-Hersteller-Bewegungsmelder im Zusammenspiel über Apple Home und der neuen Hue Bridge Pro dafür sorgen, dass alles ein Ticken schneller reagiert.

Grundsätzlich bin ich mit der Migration zufrieden. Selbst Lampen, die zum Zeitpunkt der Migration nicht erreichbar waren, konnte man flugs später einbinden, das passt schon. Was bleibt, das ist die Tatsache, dass man mit einer Bridge weiterhin nur einen Entertainmentbereich mit max. 10 Geräten bespaßen kann. Wer weiß, vielleicht ändert sich da später etwas.

Mit Blick auf die Zukunft kann man Neueinsteigern ins Hue-Universum wahrscheinlich direkt die neue Bridge ans Herz legen. Wer weiß, was in den nächsten Jahren so passiert – da sind die alten Bridges vermutlich irgendwann zu schwach. Was kommt als Nächstes? Mal schauen, ob ich mal einen Raum finde, den ich mit MotionAware testen kann, das wäre noch einmal interessant.

Was das ist? Die Bridge Pro verwandelt vorhandene Hue-Leuchtmittel in Bewegungsmelder, ganz ohne zusätzliche Hardware. Das System nutzt das Zigbee-Netzwerk und erkennt Bewegungen durch Störungen im Funksignal zwischen den Geräten. Für eine präzise Ortung werden mindestens drei Leuchten pro Raum empfohlen. Wichtig dabei: Die Lichtautomatisierung ist kostenlos, für Sicherheitsbenachrichtigungen ist jedoch ein Hue-Secure-Abonnement erforderlich. Wer keine Kameras hat, kann für kleines Geld pro Monat nur MotionAware-Sicherheitswarnungen aktivieren.

Und bevor ich es vergesse: Philips-Fernseher, die in den Jahren 2024 und 2025 hergestellt wurden, unterstützen die Funktion „Ambilight+HUE” nicht mehr wie frühere Modelle. Die alten Kisten lassen sich aber momentan nicht an die Hue Bridge Pro andocken. Da solltet ihr vielleicht weiterhin eine alte Bridge im Haus haben.

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