
Home Assistant ist eine Open-Source-Software, die es Benutzern ermöglicht, verschiedene Geräte und Dienste zu verwalten und zu automatisieren, indem sie Gerätschaften unterschiedlicher Hersteller verzahnt und kommunizieren lässt. Die Software kann in einem (Docker)-Container oder einem dedizierten Gerät wie einem Raspberry Pi oder einem Mini-PC installiert werden. Das Ganze unterstützt eine Vielzahl von Protokollen und Plattformen, darunter Z-Wave, Zigbee, aber auch Matter.
Im Monatstakt gibt es im Rahmen von Updates neue Funktionen sowie Verbesserungen. Mit Version 2026.3 steht jetzt mit dem März-Release bereits das dritte Update des Jahres an. Hierbei handelt es sich eher um ein kleineres Update, mit nicht allzu vielen Neuerungen. Nichtsdestotrotz hat man einige Neuerungen sowie Verbesserungen für die Plattform zu vermelden.
Die erste Neuerung richtet sich an Nutzer eines smarten Saugroboters. Diesem kann man über vacuum.clean_area jetzt genau die Bereiche mitgeben, die er reinigen soll. Hierfür muss man nicht auf die herstellerspezifischen Kennungen setzen, sondern man kann die Reinigungsbereiche des Saugroboters den vorhandenen Bereichen im Home Assistant zuordnen.

Unterstützt werden Saugroboter von Ecovacs und Roborock sowie solche, die über Matter an Home Assistant angebunden werden. Ändert der Saugroboter die Kartierung, so wird darauf hingewiesen, dass man neue bzw. geänderte Segmente zuweisen muss. Der Home Assistant macht sich hier durch eine Meldung bemerkbar.
Mit dieser Funktion legt man gleichzeitig den Grundstein dafür, Bereiche auch per unterstütztem Sprachassistent innerhalb von Home Assistant zu reinigen. So kann man künftig – bisher noch nicht verfügbar – den smarten Reinigungshelfer mit dem Befehl „Küche reinigen“ zum Staubsaugen in der Küche bewegen.
Einige Verbesserungen gibt es auch für das Energie-Dashboard. Die Ansicht „Jetzt“ wurde um Kachelkarten ergänzt, die den Stromverbrauch, den Gasdurchfluss und den Wasserdurchfluss in Echtzeit anzeigen. Wasser erhält in der Ansicht „Jetzt“ ebenfalls ein eigenes Diagramm, welches den Wasserverbrauch visuell aufschlüsselt, so wie das bereits für den Strom der Fall ist. Zudem unterscheidet man in Benennung und Dashboard jetzt unterschiedliche Energiequellen.
Der visuelle Automatisierungseditor verfügt nun über die Option „Bei Fehler fortfahren“. Bisher war diese Einstellung nur über YAML verfügbar. Die Option versteckt sich im Drei-Punkte-Menü und erlaubt durch eine visuelle Anzeige schnell zu erkennen, welche Aktionen auch bei Auftreten eines Fehlers weiter ausgeführt werden. Wenn eine von mehreren Aktionen fehlschlägt, so werden die übrigen – beispielsweise Benachrichtigungen – dennoch gesendet.
Android-Smartphones werden mit diesem Release, zumindest experimentell zu Voice Satelliten. So gibt es hier jetzt eine Wake-Word-Erkennung für die Android-Companion-App, welche Assist auch bei gesperrtem Smartphone antriggert.
Unter der Haube setzt diese Funktion auf die leichtgewichtige Wake-Word-Engine microWakeWord, die man auch bei der Home Assistant Voice Preview Edition verwendet. Die Verarbeitung des Wake Words erfolgt lokal auf dem Gerät. Man kann zwischen den folgenden drei Aufwachwörtern wählen:
- Okay Nabu
- Hey Jarvis
- Hey Mycroft
Habt ihr auch Assist-Hardware zu Hause, dann reagiert immer das nächste Gerät. Das gilt auch für mehrere Android-Geräte. Logischerweise geht das mit entsprechendem Einfluss auf die Akkulaufzeit des Smartphones einher. Mittels Automatisierungen kann man die Wake-Word-Erkennung auch starten oder stoppen, etwa wenn man mit dem WLAN zu Hause verbunden ist.
Ansonsten? In Sachen Matter unterstützt man jetzt Kohlenmonoxid-Alarmzustände (CO-Sensoren) sowie TVOC-Luftqualitätssensoren. Auch die Zeo-Waschmaschinen von Roborock lassen sich jetzt per Integration an Home Assistant anbinden.
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