Hochfrequenzhändler investieren Milliarden in KI-Rechenleistung

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Hochfrequenzhändler wie Jane Street und Hudson River Trading liefern sich inzwischen einen Wettlauf um Rechenleistung für KI. Laut Bloomberg investieren die größten Händler Milliarden in Cloud-Verträge, Start-ups und eigene Rechenzentren, auch weil sie für Marktprognosen zunehmend maschinelles Lernen nutzen.

Ein Manager schätzt, dass die Ausgaben für Rechenleistung zehn- bis zwanzigmal höher liegen als vor dem Start von ChatGPT. XTX Markets baut ein Rechenzentrum in Finnland, Jane Street betreibt eines in Texas mit mehr als 4.000 Nvidia-GPUs. Hudson River gibt laut KI-Chef Iain Dunning jährlich eine Milliarde Dollar für KI aus und schloss einen Mehrjahresvertrag mit CoreWeave. Jane Street beteiligte sich dagegen direkt für eine Milliarde Dollar an CoreWeave und sagte dort sechs Milliarden Dollar für Rechenleistung zu.

Beim Chip-Start-up Etched führte der Händler zudem eine Finanzierungsrunde an und wurde erster Kunde von dessen KI-Chip, der dank niedrigerer Spannung mehr Leistung bringen soll. Laut Bloomberg werden steigende Kosten und schnell veraltende Chips als Risiken wahrgenommen. Führungskräfte wie Jan Boomaars, Chef des Amsterdamer Hochfrequenzhändlers Optiver, halten Untätigkeit jedoch für gefährlicher.

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