
Hermes dreht an der Preisschraube. Ab dem 2. März 2026 müssen Privatkunden für den nationalen und internationalen Versand etwas tiefer in die Tasche greifen. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit dem anhaltenden Bedarf an Investitionen in das Logistik-Netzwerk, Nachhaltigkeit sowie Technologie. Zudem machen sich gestiegene Personalkosten bemerkbar, die vor allem auf der sogenannten letzten Meile anfallen. Zuletzt hatte der Dienstleister im Frühjahr 2025 die Preise für den nationalen C2C-Versand angepasst.

Schaut man sich die Änderungen im nationalen Versand an, trifft es diesmal konkret das Päckchen und das S-Paket. Wer sein Päckchen von PaketShop zu PaketShop schickt und den Schein online erstellt, zahlt künftig 3,99 Euro. Beim S-Paket werden auf diesem Weg dann 4,89 Euro fällig. Soll das Paket an die Haustür geliefert werden, kostet das Päckchen bei Online-Buchung 5,19 Euro, das S-Paket liegt bei 5,79 Euro. Wer den Schein erst im Shop kauft und dort bezahlt, muss wie üblich mehr berappen, nämlich 5,25 Euro für das Päckchen und 6,79 Euro für das S-Paket. Die anderen Paketklassen bleiben hierzulande von den Anpassungen verschont.

Auch beim Versand ins EU-Ausland gibt es Änderungen, allerdings nur in bestimmten Bereichen. Hermes unterteilt die EU-Länder in fünf Zonen. Die Preiserhöhung betrifft hier die Zonen 1 und 2, zu denen unter anderem Frankreich, Italien, Österreich, die Niederlande, Spanien und Portugal gehören. In diesen beiden Zonen steigen die Preise quer durch alle Größenklassen vom XS- bis zum XXL-Paket, sowohl online als auch offline. Die Aufschläge bewegen sich hierbei in einem Rahmen zwischen 9 und 59 Cent. Wer Sendungen in weiter entfernte Regionen der Zonen 3 bis 5 verschickt, muss sich vorerst nicht umstellen, dort bleibt das bisherige Preisgefüge bestehen.
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1 month ago
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