Ein deutsches Forschungsprojekt hat einen Auto-Zentralrechner entworfen. Der steuert alle elektronischen Komponenten und programmiert neue Funktionen selbst.
08.04.2026, 17:00 Uhr
Lesezeit: 12 Min.
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Wenn Autos ihre Sicherheitsfunktionen selbst coden sollen
- Überbordende Komplexität
- Open Source für Modelle der übernächsten Generation
- Virtuelle Fahrten testen alle Softwarefunktionen
- Notbremsfunktion auf Zuruf von KI programmiert
- Offenes System
Deutsche Forscher an der TU München (TUM) haben es vorgemacht: Neue Softwarefunktionen im Fahrzeug können auf Knopfdruck entstehen. Ein großes Sprachmodell übersetzt die textlichen Spezifikationen direkt in Code, menschliche Softwareentwickler brauchen nicht einzugreifen.
Voraussetzung dafür ist allerdings eine gänzlich neue Serverinfrastruktur im Fahrzeug. Anstelle von immer mehr Steuergeräten sollten sich die Automobilbauer auf einen Zentralrechner beschränken. Der Zulieferer Bosch hat einen solchen Prototyp bereits aufgebaut und in zwei realen Projektfahrzeugen getestet.
- Ein Forschungsprojekt ersetzt die Vielzahl verteilter Steuergeräte im Auto durch einen Zentralserver, mit dem sich neue Softwarefunktionen schneller entwickeln lassen.
- Ein Prototyp zeigt, wie Sprachmodelle aus textlichen Anforderungen sogar automatisch Code generieren.
- KI soll sicherstellen, dass eine solche Abkürzung keine Sicherheitseinbußen bedeutet und Entwickler die Kontrolle behalten.
Wie weit diese Automatisierung heute trägt, welche Voraussetzungen sie braucht und warum sie noch kein Selbstläufer ist, zeigt ein Blick auf die Prototypen.
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