heise+ | Im Test: Nachrüst-Stromspeicher Anker Solix Solarbank AC Max

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Batteriespeicher ist günstig wie nie und auch manche PV-Bestandsanlage könnte ein wenig mehr davon gebrauchen. Anker verspricht ein Update in fünf Minuten.

18.06.2026, 09:00 Uhr

Lesezeit: 8 Min.

  1. Im Test: Nachrüst-Stromspeicher Anker Solix Solarbank AC Max
    • Ausgepackt
  2. Software
  3. Fazit und Tabelle

Einsatzbereit in 5 Minuten – nicht weniger verspricht Ankers Solix auf der Internetseite zum Nachrüstspeicher Max AC. Auch bei den technischen Spezifikationen heißt es nicht kleckern, sondern klotzen: Die Haupteinheit kommt mit 7 kWh Speicherkapazität, einem bidirektionalen Wechselrichter mit 3,5 Kilowatt maximaler Ein- und Ausgangsleistung und einer Notstromsteckdose für Geräte ebenfalls bis 3500 Watt. Solarmodule lassen sich nicht direkt anschließen, der Max ist ein reiner Akku – anders als die kleineren Solarbank-Modelle von Anker Solix.

Der Speicher ist nach dem Klemmsteinprinzip mit Batterien des Typs BP7000 erweiterbar; mit den bisherigen, kleineren Batterien der Balkonkraftwerke aus gleichem Hause wie dem BP2700 ist das System allerdings nicht kompatibel. Der Fußabdruck von 67 × 35,6 Zentimetern ist deutlich größer als bei den bisherigen Solarbänken. Wer die Max AC maximal aufstockt, bekommt einen Speicherturm mit 42 kWh Kapazität, drei dieser Türme lassen sich über die Software parallelschalten und über das Anker-Solix Energiemanagement steuern.

So viel Leistung hat ihren Preis: In Euro bemessen ist dieser mit einem UVP von 2300 Euro nicht einmal hoch, besonders wenn man auf den Erweiterungsspeicher schaut. Den BP7000 bekommt man für 1500 Euro und zahlt also etwa 215 Euro für eine Kilowattstunde Speicherkapazität. Doch man zahlt auch mit potenziellen Rückenschmerzen, denn die Solarbank Max AC ist mit 73 Kilogramm unanständig schwer.

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