heise+ | Edel-NAS mit KI im Test: Ugreen iDX6011 Pro

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Mehr geht kaum: fetter Prozessor, extraschnelles LAN, reichlich RAM. Ins iDX6011 Pro packt Ugreen alles, was gut und teuer ist. Wir haben es getestet.

28.04.2026, 07:00 Uhr

Lesezeit: 9 Min.

  1. Edel-NAS mit KI im Test: Ugreen iDX6011 Pro
    • Hardware-Extras
  2. Software und KI-Dienste
  3. Leistung und fremde Software
  4. Fazit

Obwohl der chinesische Zubehörspezialist Ugreen erst 2024 in den NAS-Markt eintrat, zeigte sich die Hardware seiner DXP-Serie solide und das eigene Debian-basierte NAS-Betriebssystem UGOS war schon recht reif. Der Hersteller hat weitere Geräte mit unterschiedlicher Ausstattung folgen lassen, um mehr Käufer zu locken.

Unter dem Seriennamen iDX bringt Ugreen nun seine ersten opulent ausgestatteten KI-NAS heraus: Das zeitweise in einer Kickstarter-Kampagne vorbestellbare Spitzenmodell iDX6011 Pro hat zweimal 10 Gbit/s schnelles Ethernet, mit 64 GByte enorm viel Hauptspeicher und eine kräftige Intel-CPU mit 16 Kernen – die ist allein mit dem Datenspeichern weit unterfordert und das Gerät so eher Server als NAS.

Sein preisgünstigeres Geschwister iDX6011 baut auf einen etwas schwächeren Prozessor mit 14 Kernen, verzichtet auf das Touchdisplay und ist auf Wunsch mit halb so viel RAM erhältlich, was den Preis des derzeit nur über Kickstarter vorbestellbaren Geräts von aktuell zirka 2650 Euro auf ungefähr 1730 Euro senkt. Wegen der anhaltenden Chipkrise muss man davon ausgehen, dass die Preise tendenziell nach oben wandern werden. Wir haben die NAS-Performance des iDX6011 Pro getestet, seine lokale KI kurz probegefahren und ausprobiert, ob es wie frühere Ugreen-Geräte auch mit anderen Betriebssystemen funktioniert.

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