heise+ | Custom-ROM GrapheneOS im Test: sicher, privat und trotzdem komfortabel

2 days ago 3

GrapheneOS lässt sich auf Pixel-Smartphones besonders datensparsam betreiben. Auf Wunsch bietet es auch Google-Dienste, legt die aber an die kurze Leine.

26.02.2026, 07:00 Uhr

Lesezeit: 8 Min.

  1. Custom-ROM GrapheneOS im Test: sicher, privat und trotzdem komfortabel
    • An die Leine gelegt
  2. Datenschutz und Freiheiten bei der Applikationswahl
  3. Fazit

In der jüngeren Vergangenheit hat sich GrapheneOS zu einem der beliebtesten Custom-ROMs entwickelt – und das, obwohl es ausschließlich für die Pixel-Smartphones von Google erhältlich ist. Es hat einen ausgezeichneten Ruf im Hinblick auf Datenschutz und Sicherheit. Die Graphene-Entwickler stopfen regelmäßig Sicherheitslücken im Betriebssystem und verringern mögliche Angriffsvektoren. Viele der Graphene-Patches finden später sogar Eingang in den offiziellen Quellcode von Android.

Das wesentliche Feature ist aber, dass GrapheneOS viel mehr Privatsphäre bietet als reguläre Android-Versionen und gleichzeitig weniger Funktionseinschränkungen mitbringt als andere Systeme: Während bei anderen Custom-ROMs so manche Homebanking-App streikt, Spiele oder Streamingdienste nicht starten, läuft Graphene (fast) wie ein offizielles Android von Google.

  • GrapheneOS ist sehr sicher und datensparsam.
  • Auf Wunsch laufen Google-Dienste mit mehr Privatsphäre.
  • GrapheneOS ist nur für Pixel-Smartphones erhältlich.

Dieser Spagat gelingt GrapheneOS mit einem genialen Kniff: Nach der Installation ist es zunächst Google-frei. Wer ein Maximum an Privatsphäre wünscht, belässt es dabei. Soll das Telefon dagegen kommerzielle Apps aus dem Google Play Store bestmöglich unterstützen, lassen sich die originalen Google-Play-Dienste installieren. Anders als bei fast allen anderen Custom-ROMs entfällt also der Umweg über die quelloffenen MicroG-Dienste, die Googles Play Services nachbilden.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Custom-ROM GrapheneOS im Test: sicher, privat und trotzdem komfortabel". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

heise Plusheise PlusDigitale Souveränität auf dem Smartphone: Custom-ROMs im Überblick

Das Smartphone ist integraler Bestandteil unseres Alltags – und damit auch Big Tech. Wir zeigen, wie Sie Google & Co. aussperren.


heise Plusheise PlusAnytype statt Notion: Persönliches Wissen sicher speichern – auch ohne Cloud

Apps wie Notion speichern Gedanken in der Cloud. Das ist bequem, macht aber abhängig. Anytype hingegen sichert lokal und verschlüsselt konsequent.


Blick auf das Infotainment-Systems eines modernen Autos

heise Plusheise PlusInfotainment und Fahrassistenz: Was BMW, Mercedes, Volvo und Xpeng bieten

Infotainment- und Assistenzsysteme benötigen schnelle Chips. Eine Stichprobe zeigt, was BMW, Mercedes, Volvo und Xpeng verbauen und was die Software bietet.


Eine Hand hält Speicherriegel wie Spielkarten

heise Plusheise PlusJetzt kaufen oder warten? So lange könnte die Speicherkrise anhalten

RAM, aber auch NAND-Flash für PCs, Smartphones, TVs und andere Geräte sind so knapp wie noch nie. Das könnte eine Weile so bleiben.


heise Plusheise PlusSkoda Elroq RS im Test: Wie schlägt sich der Bestseller im Winter?

Skodas RS-Linien sind weniger sportlich, als sie klingen, dafür aber top ausgestattet und sehr alltagstauglich. Wir testen den Elroq RS im tiefsten Winter.


heise Plusheise PlusSmartphone mit Leica-Kamera: Xiaomi 17 Ultra im Test

Das Xiaomi 17 Ultra soll mit 1 Zoll-Sensor und Leica-Optik die Smartphone-Fotografie neu definieren. Ein helles Display und ein starker Akku helfen dabei.

Read Entire Article