AMD packt in den 16-Kerner Ryzen 9 9950X3D zusätzlichen Level-3-Cache hinein. Wir prüfen, ob dieser auch abseits von 3D-Spielen mehr Performance bringt.
14:00 Uhr
Lesezeit: 12 Min.
- AMD Ryzen 9 9950X3D im Test: 16-Kern-CPU für Gamer und Kreativanwender
- Architektur und Cache-Aufbau
- Sattes Performanceplus
- Fazit
Wer Wert auf maximale CPU-Leistung legt, hatte in der aktuellen Generation von AMDs Desktop-Prozessoren Ryzen 9000 "Granite Ridge" bis dato die Wahl zwischen dem 16-Kerner Ryzen 9 9950X mit maximaler Multithreading-Performance und dem Achtkerner Ryzen 7 9800X3D mit zusätzlichem Stapel-Cache für besonders hohe Bildraten bei 3D-Spielen. Der Ryzen 9 9950X3D vereint nun beide Welten. Damit zielt der Prozessor auf Anwender, die mit ihrem PC Software kompilieren, Grafiken rendern oder ihn für wissenschaftliche Berechnungen nutzen und in der Freizeit eine Runde damit zocken wollen.
Die CPU besteht aus insgesamt vier Chiplets: einem I/O-Die mit Speicher-Controller, PCI Express Root Hub und einer einfachen Radeon-GPU mit 128 Shader-Kernen. Die Zen-5-Kerne sitzen in Achterpaketen auf den beiden Core Complex Dies (CCDs) mit jeweils 32 MByte Level-3-Cache. Bis dahin gleicht der Ryzen 9 9950X3D den Standardvarianten. Als Bonus packt AMD aber einen zusätzlichen Chip mit 64 MByte L3-Cache unter ein CCD, was der CPU-Hersteller auch als 3D V-Cache bezeichnet.
Durch den Stapelspeicher haben die Kerne dieses CCD Zugriff auf 96 statt 32 MByte L3-Cache. Allerdings gibt es nichts umsonst: Die X3D-Variante des 16-Kerner kostet 800 Euro und damit 150 Euro mehr als der 9950X. Zudem beheizt das darunterliegende Cache-Die das CCD von unten und verschlechtert somit die thermischen Eigenschaften ein wenig. Deshalb takten diese Kerne etwas langsamer als im CCD ohne den zusätzlichen Stapel-Cache.
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