Statt Retrotitel in der Vergangenheit ruhen zu lassen, hat sich in den letzten Jahrzehnten eine eigene Disziplin der Spieleentwicklung etabliert: das Remaster.
(Bild: Melissa Ramsom / heise medien)
21.04.2026, 15:00 Uhr
Lesezeit: 16 Min.
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Alte Spiele neu erleben: Die hohe Kunst sehr guter Remaster
- Der wichtige Unterschied
- Abtauchen ins Remaster
- Fazit
- Interview mit Stephen Kick, Gründer der Nightdive Studios
Möchte man heutzutage ein Spiel aus der eigenen Kindheit oder Jugend noch einmal erleben, hat man dazu mehr Möglichkeiten als je zuvor: So gibt es Webseiten wie GOG.com, die sich darauf spezialisiert haben, auf modernen Systemen Spiele aus den Achziger und Neunzigerjahre ohne Herumgefummel laufen zu lassen. Ähnliches gilt auch für die Plattform Steam.
Wer ein wenig Handarbeit nicht scheut, dem bieten Softwareemulatoren und Tools wie DOSBox, ScummVM oder WinUAE nahezu perfekt emulierte alte Systeme. Damit laufen ewige Klassiker wie „The Secret of Monkey Island“, „Turrican 2“ oder „Civilization“ genauso, wie man sie in Erinnerung hat.
- Ein richtig gutes Remaster lässt Retrovideospiele in neuem Glanz erstrahlen, ohne das Originalspielgefühl zu ruinieren.
- Der Weg dahin ist nicht nur technisch herausfordernd, sondern auch rechtlich.
- Wie ein richtig gutes Remaster aussieht, haben Nightdive Studios bereits mehrmals eindrucksvoll demonstriert.
Dank verschiedener Videooptionen im Emulator kann man sie sogar mit grafischen Extras aufwerten, genießt Gamepad-Support und oft auch eine Schnellspeicherfunktion.
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