
Google steht kurz davor, einen Vergleich in Höhe von 68 Millionen Dollar abzuschließen. Es geht um Aufnahmen, die der Google Assistant angefertigt haben soll, obwohl er eigentlich gar nicht per „Ok Google“ aktiviert wurde.
Auslöser war ein Bericht von VRT NWS aus dem Jahr 2019. Damals wurde bekannt, dass menschliche Prüfer Audioaufnahmen zu hören bekamen, in denen private Gespräche und persönliche Informationen enthalten waren. Teilweise wurde der Assistant wohl versehentlich aktiviert oder von Personen genutzt, die das Gerät gar nicht bedienen sollten, etwa Kinder.
Google weist weiterhin jedes Fehlverhalten zurück, will den Rechtsstreit aber mit dem Vergleich beenden. Anspruchsberechtigt wären Nutzer mit Google-Accounts, die seit 2016 Geräte mit vorinstalliertem Assistant genutzt haben, etwa Pixel-Smartphones, Google-Home-Lautsprecher oder Nest-Hubs. Auch Apple und Amazon standen wegen ähnlicher Vorwürfe in der Kritik. Apple zahlte Anfang 2025 bereits 95 Millionen Dollar.
Während Assistant langsam von Gemini verdrängt wird, zeigt der Fall erneut, wie sensibel das Thema Sprachassistenten und Privatsphäre bleibt.
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1 month ago
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