Google Vids mit neuen (teils kostenlosen) (KI)-Funktionen

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Google bohrt seine kostenfreie Videobearbeitungssuite Google Vids mit neuen (KI-) Funktionen auf. Ab sofort zieht das Videogenerierungsmodell Veo 3.1 ein. Jenes lässt sich im Rahmen von Google Vids kostenfrei zur Erstellung von Videoclips nutzen. Hierfür genügt ein Prompt oder ein Foto, welches man zum Leben erwecken möchte.

Die kostenfreie Nutzung der generativen Videoerstellung ist hierbei limitiert. Kostenlos stehen jedem persönlichen Konto 10 Videogenerierungen im Monat zur Verfügung. Wer mehr nutzen möchte, der muss upgraden. Ab dieser Woche können Google AI Ultra- und Workspace AI Ultra-Konten bis zu 1.000 Veo-Videos pro Monat erstellen.

Ähnliches gilt für die Untermalung mit individueller Musik. Auch hier setzt man auf die hauseigenen KI-Modelle Lyria 3 und Lyria 3 Pro. Abonnenten von Google AI Pro sowie Ultra können hier 30-Sekunden Clips bzw. bis zu dreiminütige Musiktitel generieren.

Spannend ist die Möglichkeit zur Erstellung eines persönlichen, anpassbaren sowie steuerbaren KI-Avatars. Dieser soll szenenübergreifend mit identischem Gesicht und einheitlicher Stimme agieren – ohne mehrere Aufnahmen machen zu müssen. Auch hier kommt unter der Haube Veo 3.1 zum Einsatz.

Abonnenten von Google AI Pro und Ultra haben die Kontrolle darüber, wie ihre Figuren aussehen und sich verhalten sollen. Die Avatare lassen sich in Szenen integrieren und mit hochgeladenen Objekten, etwa Produkten oder Requisiten, vor individuell gestalteten Hintergründen agieren. Google sieht die Funktion zur Erstellung von Tutorials sowie Social-Media-Inhalten. Wechseln lassen sich neben Details des Aussehens und den Hintergründen auch die Outfits.

Google erlaubt es, in Google Vids sämtliche Schritte der Videoproduktion zu durchlaufen. Vom Erstellen, bis zum Editieren sowie das Teilen fertiger Videos. Für alle Nutzer kostenlos gibt es ein neues Tool, um Vids mit anderen Plattformen zu verbinden und damit direkt den endgültigen Upload durchzuführen. So lassen sich die fertigen Videos direkt auf YouTube veröffentlichen. Man spart sich das Herunterladen und erneute Hochladen auf YouTube. Standardmäßig sind die Videos auf „Privat“ eingestellt.

Neu ist zudem die Chrome-Erweiterung „Google Vids Screen Recorder“, die es erlaubt, den Bildschirm mal schnell aus dem Browser heraus aufzunehmen.

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