
Google hat bereits im Frühjahr verkündet, dass man neue Maßnahmen zum Schutz von jungen Nutzern einführen wird. In den nächsten Wochen wird man damit beginnen, die Alterssicherung für eine kleine Gruppe von Nutzern in den USA einzuführen, um junge Menschen bei der Nutzung von Google-Produkten besser schützen zu können. Im Rahmen einer Evaluation erwägt man dann die breitere Einführung dieser Maßnahmen.
In ausgewählten Märkten setzt Google bereits auf altersgerechte Schutzmaßnahmen. In den USA setzt man hier jetzt ebenfalls darauf, was dafür spricht, dass man wohl Stück für Stück in sämtlichen Märkten – und auch Google-Plattformen – zur Umsetzung schreiten wird. So hat man Jugendschutz-Maßnahmen für YouTube bereits separat verlauten lassen. Zu den Maßnahmen zählt eine automatische Erkennung, ob Nutzer unter 18 Jahre alt sind. Anhand von verschiedenen Signalen will man feststellen, dass Nutzer wahrscheinlich über oder unter 18 Jahre alt sind. Man setzt beim Modell zur Altersschätzung auf maschinelles Lernen. Hier fließen verschiedene Informationsarten ein, wie Video-Kategorien auf YouTube. Anschließend wird dann eine Altersprüfung veranlasst. Fälschlicherweise eingeschätzte Konten können diese durch Upload eines Personalausweises oder eines Selfies wieder freischalten.
Als weitere Maßnahme sieht man die YouTube-Digital-Wellbeing-Tools, die an Pausen oder ans Zubettgehen erinnern und Inhaltsempfehlungen geben bzw. wiederholtes Anschauen bestimmter Inhalte unterbinden. In Google Maps wird die Zeitleiste deaktiviert.
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5 months ago
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