Google schickt seine KI-Bild-App Pixel Studio in den Ruhestand

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Ich kann sie schon unken hören, die „Google-Friedhof“-Rufer: Google hat damit begonnen, seine App Pixel Studio schrittweise zurückzuziehen. Mit Version 2.2.001.864530193.00, die derzeit für die Pixel-9- und Pixel-10-Reihe ausgerollt wird, verliert der integrierte Bildeditor seine generativen KI-Funktionen. Wer bisher per Text-Prompt Bilder verändert, eigene Sticker erstellt oder störende Bildelemente entfernt hat, schaut nach dem Update in die Röhre. Was bleibt, sind nur noch die Grundfunktionen: Zuschneiden, Zeichnen, Markieren und Text hinzufügen. Das Interface im „Material 3 Expressive“-Design, das erst vergangenes Jahr das alte Markup-Tool abgelöst hatte, überlebt zumindest in dieser abgespeckten Form.

Der Rückzug geht aber noch weiter. Auch die eigenständige Bildgenerierung per Prompt und der Sticker-Ersteller sollen in absehbarer Zeit komplett aus der App verschwinden. Google will Nutzer stattdessen in die Gemini-App leiten, wo das Modell „Nano Banana“ – beziehungsweise das frisch vorgestellte „Nano Banana 2“ – die Arbeit übernimmt. Für Sticker reicht demnächst einfach das entsprechende Feature in der Fotos-App.  Damit erstellte Bilder nicht einfach verloren gehen, soll ein Export-Werkzeug bereitgestellt werden. Der Übergang soll fließend verlaufen, bestehende Integrationen auf den Geräten bleiben bis zur endgültigen Abschaltung funktionsfähig.

Dass Pixel Studio intern noch immer auf dem älteren „Imagen 4“-Modell lief, spricht Bände. Die App spielte im Alltag der meisten Nutzer offenbar keine große Rolle, und das dürfte auch Google nicht verborgen geblieben sein. Das Ende von Pixel Studio ist damit weniger eine Überraschung als eine logische Konsequenz.

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