
Wer Google Kalender schon länger nutzt, hat vermutlich das eine oder andere digitale Sammelsurium aufgebaut. Da gibt es den Kalender für das Fitnessstudio, einen für die Familienplanung, vielleicht noch einen für das Hobbyprojekt von vor drei Jahren. Sobald solche Zusatzkalender nicht mehr gebraucht werden, verschwinden sie gerne aus dem Blickfeld, schlummern aber weiter im Account vor sich hin. Genau hier greift Google jetzt ein.
Das neue Update basiert auf einer Änderung vom letzten Jahr. Damals hat Google das Konzept der Eigentümerschaft verschärft. Jeder sekundäre Kalender gehört seitdem einem festen Besitzer, der für die Verwaltung und Zugriffsrechte zuständig ist. Was bisher fehlte, war die konsequente Darstellung in der Oberfläche. Das soll sich nun ändern: Alle selbst erstellten Kalender erscheinen zukünftig dauerhaft in den Einstellungen.
In der täglichen Nutzung bedeutet das keine große Umstellung. Die Kalender tauchen nicht plötzlich in der normalen Tages- oder Wochenansicht auf, wenn man sie dort nicht haben möchte. Sie lassen sich nach wie vor ausblenden. Allerdings sind sie jetzt fest in den Einstellungen verankert. Von dort aus kann man die Freigabeoptionen anpassen, die Eigentümerschaft an einen anderen Account weitergeben oder den Kalender komplett löschen.
Google hat dabei auf ein technisches Limit hingewiesen. Mehr als 100 eigene Kalender sollte man nicht anlegen. Wer diese Marke überschreitet, sieht die Kalender nur nach und nach in der Liste, damit die Seite nicht beim Laden zusammenbricht.
Obacht Apple-Nutzer: Wenn ihr eure Google Kalender über die Kalender-App von macOS oder iOS synchronisiert, könntet ihr feststellen, dass die wiedergefundenen Kalender nicht automatisch auftauchen. In diesem Fall hilft ein Abstecher zur Google Sync-Seite, wo man die Synchronisation manuell aktivieren kann. Die Verteilung der Änderung läuft gestaffelt. Private Google-Accounts bekommen das Update sofort. Bei Google Workspace-Kunden geht es am 27. Januar los. Laut Google kann es wie gehabt über zwei Wochen dauern, bis alle die Änderung sehen.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

1 month ago
4


