
Ein weiteres Kapitel im Rechtsstreit zwischen Epic Games und Google ist geschrieben. Das Berufungsgericht in San Francisco hat die Berufung von Google gegen das Urteil aus dem Epic-Prozess abgewiesen. Die Richter bestätigten damit einstimmig die Entscheidung der Vorinstanz, die Google zu Änderungen am Play Store verpflichtet.
Der Kern des Urteils zwingt Google dazu, alternative App Stores innerhalb des Play Store zuzulassen und den App-Katalog auch für Wettbewerber zu öffnen. Epic Games hatte Google vorgeworfen, den Zugang zu Apps auf Android-Geräten zu monopolisieren und die Kontrolle über In-App-Transaktionen zu missbrauchen.
Google argumentierte vor dem Berufungsgericht, dass der Play Store im Wettbewerb mit Apples App Store stehe. Dieses Argument ließ das Gericht nicht gelten. Auch der Einwand, dass die von Epic angestrebten Änderungen die Sicherheit der Nutzer gefährden würden, fand kein Gehör.
Epic-CEO Tim Sweeney kündigte nach dem Urteil an, dass der Epic Games Store für Android nun in den Google Play Store kommen wird. Google hingegen warnt durch seine Vizepräsidentin für regulatorische Angelegenheiten, Lee-Anne Mulholland, vor negativen Auswirkungen auf Nutzersicherheit und Innovation im Android-Ökosystem.
Der Rechtsstreit ist damit noch nicht beendet. Google kann noch vor dem vollständigen 9th Circuit Court of Appeals oder dem Supreme Court in Berufung gehen. Microsoft, das US-Justizministerium und die Federal Trade Commission unterstützen die Position von Epic Games.
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5 months ago
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