Google Meet: Automatischer Raum-Check-in via Ultraschall für Mobilgeräte

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Google erleichtert Nutzern von Meet den Beitritt zu Besprechungen, sofern der Companion-Modus auf einem Smartphone oder Tablet in einem Konferenzraum genutzt wird. Neu eingeführt wird ein automatischer Check-in, der auf einer Ultraschall-Erkennung basiert. Krasse Geschichte eigentlich.

Das Mobilgerät nutzt hierfür das eigene Mikrofon, um ein entsprechendes Signal der Konferenzraum-Hardware zu erfassen. Wird dieses Signal erkannt, hebt die App den Button für den Companion-Modus bereits vor dem Beitritt hervor. Das soll nicht nur den Vorgang beschleunigen, sondern verhindert auch zuverlässig störende Audio-Rückkopplungen, da das System intelligent zur passenden Beitrittsoption leitet. Sobald der Nutzer über den hervorgehobenen Button beitritt, erfolgt der Check-in in den korrekten Raum automatisch.

Diese Funktion steht sowohl unter Android als auch unter iOS zur Verfügung, setzt allerdings bestimmte App-Versionen voraus. Unter Android wird mindestens Meet-Version 336.0 und Gmail 2025.12.01 benötigt, unter iOS sind es Meet 336.0 und Gmail 6.0.251201. Die Erkennung ist für Administratoren standardmäßig aktiviert, lässt sich aber auf Raumebene steuern. Sollte der automatische Weg einmal haken, bleibt der manuelle Check-in weiterhin möglich. Die Verteilung der Neuerung hat für Rapid-Release-Domains am 13. Januar begonnen, während Domains mit Scheduled Release ab dem 2. Februar bedient werden. Zugriff erhalten alle Google Workspace-Kunden sowie Abonnenten von Workspace Individual.

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