
Google schraubt weiter an seiner Home-App und legt den Fokus beim aktuellsten Update auf die Automationen, die sich jetzt deutlich flexibler einrichten lassen. Wer seine Wohnung oder sein Haus über Google steuert, findet ab sofort eine ganze Reihe zusätzlicher Starter und Aktionen im Routine-Editor. Nebenbei hat Google auch noch am Feedback-System für die KI-gestützte Bilderkennung gefeilt.
Was sich beim Auslösen von Routinen ändert, lässt sich am besten an den vier neuen Kategorien festmachen. Die Lautstärke eines Geräts kann jetzt als Bedingung herhalten – praktisch etwa, wenn man will, dass ab einem bestimmten Pegel etwas passiert. Der Wiedergabestatus von Mediengeräten funktioniert ebenfalls als Trigger, wobei das System zwischen abspielen, pausieren und puffern unterscheidet. Wer sein Licht automatisch dimmen möchte, sobald der Fernseher läuft, kann das jetzt umsetzen.
Auch die Helligkeit von Lampen lässt sich als Bedingung definieren. Liegt die Helligkeit über oder unter einem bestimmten Wert, springt die Automation an. Richtig interessant wird es bei Haushaltsgeräten. Waschmaschine, Trockner und Kaffeemaschine melden ihren aktuellen Status – ob sie laufen, pausieren, fertig sind oder einen Fehler haben. Leider fehlen an dieser Stelle noch Saug- und Wischroboter sowie smarte Backöfen, die werden bisher nicht unterstützt.
Auf der Aktionsseite hat sich auch ein wenig getan. Geräte lassen sich jetzt gezielt ein- und ausschalten. Alarmanlagen können scharfgeschaltet werden, wobei das Deaktivieren bisher noch nicht klappt. Rollos und Jalousien öffnen und schließen sich per Routine, was morgens beim Aufstehen oder abends zum Sichtschutz ganz praktisch sein kann.
Saugroboter bekommen mehr Kontrolle spendiert. Sie lassen sich nicht nur starten, sondern auch pausieren oder zurück zur Station schicken. Ähnliches gilt für Waschmaschinen und Trockner, die sich jetzt starten, stoppen oder unterbrechen lassen.
Bei den KI-Beschreibungen für Kamerabilder hat Google den Feedback-Prozess schlanker gemacht. Wer Zugang zu dieser Funktion hat, findet jetzt einen eigenen Button für Rückmeldungen direkt in der Ereignisansicht. Beim Feature für bekannte Gesichter lässt sich mit Daumen hoch oder runter bewerten, ob die Erkennung funktioniert hat oder ob das System ein bekanntes Gesicht übersehen hat. Die neuen Funktionen rollen nach und nach aus und sollten in den kommenden Tagen bei allen Nutzern verfügbar sein.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

1 month ago
4


