
Das Raycast-Team hat ein neues Update für die Vibe-Coding-App Glaze veröffentlicht. Nutzer können beschreiben, welche Funktionen sie von der App benötigen und wie diese aussehen soll. Glaze erzeugt daraus eine dedizierte Mac-Anwendung mit nativem App-Gefühl. Seit geraumer Zeit kann man den Apps auch native KI-Unterstützung ohne Setup und API-Schlüssel spendieren und Apps anderer Nutzer remixen.
Mit dem jüngsten Update auf Glaze-Version 0.14.0.0 öffnet man sich gegenüber anderen Agenten und KI-Modellen. Habt ihr etwa bereits ein Claude-Abonnement, dann könnt ihr, anstelle der Glaze-Credits, jenes mit Glaze verbinden und mit Opus, Sonnet oder gar Fable arbeiten. Während der Beta-Phase ist die Nutzung unbegrenzt, es gelten die Limits von Claude. Um Claude zu verbinden, benötigt man Claude Code. Die Verzahnung erfolgt in den Kontoeinstellungen in Glaze.
Ein neuer Modell-Picker vereint „Glaze Fast“, „Glaze Smart“ und die verbundenen Claude-Modelle an einem Ort. „Fast“ ist für alle verfügbar und verbraucht weniger Credits. „Smart“ nutzt die leistungsstärksten Modelle und ist im Pro-Abonnement enthalten.

Glaze-Projekte wohnen fortan in einem regulären Ordner (~/Glaze/) auf dem Mac. Dies erlaubt das Öffnen der Projekte in Codex, Cursor oder auch Claude Code sowie im Editor und Terminal und erlaubt externen Agenten den Zugriff. Bestehende Projekte werden verschoben. An der Ausführung oder Veröffentlichung der Apps ändert sich nichts.

Der Creator Hub (im Pro-Tarif enthalten) gibt Einblicke, über Zahlen und Statistiken veröffentlichter Apps sowie deren Entwicklung. So kann man Installationszahlen, wöchentlich aktive Nutzer sowie auch das Feedback zur App einsehen und beobachten, inwieweit sich neue Versionen der App darauf auswirken.
Im Hinblick auf den Pro-Tarif tut sich ebenfalls was. Der wird günstiger und sinkt von monatlich 25 US-Dollar auf 10 US?Dollar. Inkludiert sind jetzt aber nur noch 100 Glaze-Credits, anstelle von bisher 200. Dafür sollte der Verbrauch mit den Glaze-Smart-Modellen von Credits hoffentlich auch sinken beziehungsweise sich granularer einstellen lassen. Pro-Nutzer können Apps zudem als „nicht gelistet“ veröffentlichen und einstellen, ob andere Nutzer ihre App remixen dürfen. Bestehende Pro-Abonnenten erhalten den neuen Preis, und alle nicht genutzten Credits bleiben verfügbar.
Im Rahmen der Beta-Phase kann man innerhalb eines privaten Stores auch Apps fürs eigene Team, sprich einen begrenzten Personenkreis, zugänglich machen. Für die Entwicklung werden weiterhin die eigenen Credits der jeweiligen Person verwendet. Free-Konten starten mit 50 Willkommens-Credits, haben aber nur Zugriff auf Glaze Fast, es sei denn, man nutzt ein eigenes Claude-Abo – wie anfangs beschrieben.
Ansonsten? Apps die aus dem Glaze Store installiert wurden, informieren per Benachrichtigung jetzt über ein bereitstehendes Update. Apps lassen sich aus einer Sammlung diverse KI-Chat-Komponenten sowie Markdown-Komponenten hinzufügen. Außerdem kann man mit dem Slash-Befehl den Kontext eines Agenten aufgeschlüsselt abrufen.
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