
Wearables im Gesundheitsbereich, etwa Glukosemonitore oder Ultraschallpflaster, sind nützlich für die Patientenüberwachung, doch eine neue Studie der Cornell University und der University of Chicago warnt vor den langfristigen ökologischen Folgen. Bis 2050 könnte die Nachfrage auf fast 2 Milliarden Einheiten pro Jahr steigen, was ohne entsprechende Anpassungen zu riesigen Mengen an Elektroschrott und CO2-Emissionen führt. Entgegen der gängigen Annahme ist dabei nicht der verwendete Kunststoff das Hauptproblem. Der Löwenanteil des CO2-Fußabdrucks, nämlich rund 70 Prozent, entfällt auf die Leiterplatte und die aufwendige Herstellung der integrierten Schaltkreise.
Um dem entgegenzuwirken, schlagen die Forscher vor, statt seltener Materialien wie Gold eher Kupfer oder Aluminium für Chips zu nutzen, sofern man die Schaltkreise entsprechend schützt. Ein weiterer wichtiger Ansatz sei das modulare Design. Da viele dieser Geräte aus hygienischen Gründen oft getauscht werden müssen, könnte die Elektronik weiterverwendet werden, während man nur die Hülle entsorgt. Auch der konsequente Einsatz erneuerbarer Energien in der Fertigung würde die Bilanz verbessern.
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1 month ago
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