
Google weitet die frühe Testphase von Gemini für Home breiter. Der Sprachassistent hängt im Google-Home- und Nest-Universum drin und soll den bisherigen Assistant Stück für Stück in den eigenen vier Wänden ersetzen. Nach dem Start in den USA, Kanada und Mexiko folgt nun die Ausweitung auf 16 weitere Länder und mehrere Sprachen. Schade für Nutzer: Zwar wird die deutsche Sprache unterstützt, aber die Testphase selbst startet noch nicht in Deutschland, dafür in anderen europäischen Ländern.
In Europa kommen Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich dazu. In der Asien-Pazifik-Region gehen Australien, Japan und Neuseeland an den Start. Nutzer in diesen Ländern sollen in der Google-Home-App Einladungen zum Early-Access-Programm sehen, ein manueller Schalter im Konto reicht aktuell nicht.
Seit dem Start des Early-Access-Programms im Oktober hat Google nach eigenen Angaben ordentlich an der Technik geschraubt. Die Reaktionszeit bei typischen Smart-Home-Kommandos wie Lichtschalten wurde laut Google um bis zu 40 Prozent reduziert, das System soll also flotter reagieren. Die Erkennung von Geräten im Haushalt wurde angepasst, Gemini unterscheidet genauer zwischen Lampe und Licht und bezieht die hinterlegte Adresse mit ein, um Wetter und Nachrichten standortgenauer auszugeben.
Bei der Steuerung setzt Gemini stärker auf feinere Einstellungen. Dazu gehören farbige Lichtszenen über sogenannte expressive Beleuchtung, etwa wenn nach einer bestimmten Farbe gefragt wird, sowie granularere Vorgaben für Geräte wie Luftentfeuchter oder smarte Öfen mit Zielwerten für Luftfeuchtigkeit oder Vorheizen. Gleichzeitig kürzt Google die Antworten bei Standardaufgaben wie Timer oder Wecker, damit die Sprachinteraktion nicht zu lang ausfällt. Neu sind auch weltbezogene Alarme, die sich an Ereignissen orientieren, etwa dem Beginn eines Spiels einer Lieblingsmannschaft.
Für Haushalte mit Kindern ist relevant, dass Gemini für Home inzwischen mit beaufsichtigten Google-Konten zusammenspielt. Kinder können so auf den Assistenten zugreifen, während die Eltern Grenzen setzen. Wer Google Home Premium gebucht hat, bekommt zusätzlich die Live-Kamera-Suche, hier lassen sich Kamerastreams im Heimnetz in Echtzeit durchsuchen, um etwa den aktuellen Zustand in bestimmten Räumen schneller zu erfassen.
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1 week ago
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