Gemini-App: Interaktive Simulationen statt nur Text

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Google schraubt an der Gemini-App und führt eine Funktion ein, die viele bisher nur von spezialisierten Lern- oder Simulations-Tools kennen: Interaktive Modelle direkt im Chat. Statt langer Textantworten mit statischen Grafiken lassen sich Themen jetzt als kleine Simulation anzeigen und anpassen.

Fragen zu komplexen Inhalten landen damit nicht mehr nur in einem reinen Erklärungstext. Wer etwa etwas zur Himmelsmechanik wissen will, bekommt nicht nur ein Bild von Erde und Mond, sondern kann Parameter wie Anfangsgeschwindigkeit oder Anziehungskraft über Slider oder Eingabefelder ändern und sofort sehen, wie sich die Umlaufbahn verändert. Gleiches gilt zum Beispiel für Molekülmodelle, die sich im Chatfenster drehen und untersuchen lassen, ohne ein Extra-Tool aufzumachen.

Die Funktion steckt direkt in der normalen Unterhaltung mit Gemini. In der Webversion über gemini.google.com reicht es, das Pro-Modell im Eingabebereich auszuwählen und den Bot explizit darum zu bitten, etwas zu „zeigen“ oder „zu visualisieren“. Dann baut Gemini, je nach Thema, eine passende interaktive Darstellung, statt nur Text und ein starres Diagramm auszuspucken.

Laut Google startet der Rollout weltweit für alle Nutzer der Gemini-App. Ein genauer Zeitplan für einzelne Regionen fehlt, die Funktion taucht nach und nach in den Konten auf. Wer viel mit abstrakten oder technischen Themen arbeitet, dürfte damit schneller prüfen können, ob ein theoretisches Modell so funktioniert, wie es im Kopf aussieht, ohne direkt in separate Simulationssoftware abtauchen zu müssen.

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