
Den Cursor exakt an die gewünschte Stelle zu manövrieren, ist auf Touchscreens oft eine Geduldsprobe, auch wenn man da unter anderem bei Gboard mittlerweile per Slide-Geste auf der Leertaste gut zwischen den Zeichen umherspringen kann. Google scheint dieses Problem aber nun noch einmal grundlegend angehen zu wollen und testet eine Funktion, die den Eingabebereich generell in ein virtuelles Trackpad verwandelt.
In der aktuellen Beta-Version der App (v16.8.2.867538971) sind konkrete Hinweise auf einen neuen „Cursor Mode“ aufgetaucht, der die bisherige Einschränkung aufheben soll. Durch langes Drücken der Leertaste wird künftig nicht mehr nur der horizontale Schieberegler aktiviert, sondern ein Modus, der die gesamte Tastaturfläche in ein Touchpad verwandelt. Die Tasten werden ausgeblendet und der Nutzer erhält eine freie Fläche, auf der sich der Cursor wie mit einer Maus steuern lässt. Eigentlich ganz nice.
Erste Analysen der Beta-Version zeigen, dass sich der Mauszeiger dabei sogar über den eigentlichen Tastaturbereich hinaus bewegen lässt. Dieser Ansatz dürfte die Textbearbeitung spürbar beschleunigen, da das manuelle Antippen kleiner Textlücken entfällt. Besonders auf Smartphones mit großen Displays oder bei der Nutzung von Foldables ist die Erreichbarkeit des oberen Bildschirmrandes oft eingeschränkt. Ein virtuelles Trackpad am unteren Rand würde hier eine bessere Bedienung ermöglichen.
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2 weeks ago
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