Führungszeugnis: Bundesregierung plant digitale PDF-Version

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Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der vielen den Alltag erleichtern dürfte. Das polizeiliche Führungszeugnis soll künftig digital als PDF verfügbar sein. Wer bisher einen Nachweis darüber brauchte, ob Vorstrafen vorliegen, musste auf die Post aus Bonn warten. Zwar ließ sich der Antrag seit 2014 schon online stellen, am Ende landete aber immer ein Papierdokument im Briefkasten. Das ändert sich wohl bald.

Über das BundID-Konto lässt sich das Dokument künftig direkt digital empfangen. Das spart Zeit und macht die Weitergabe an Arbeitgeber oder Vereine einfacher. Damit man dem PDF auch vertrauen kann, wird ein spezieller Barcode integriert. Dieser lässt sich mit einer Smartphone-App scannen, um die Echtheit direkt zu verifizieren. Bei rund fünf Millionen ausgestellten Zeugnissen im Jahr kommt da einiges zusammen.

Der Gesetzentwurf beinhaltet zudem Neuerungen für notarielle Verfahren. So sollen Videoverfahren künftig auch für die Gründung von Aktiengesellschaften oder bestimmte Vollmachten genutzt werden können. Das Ziel ist eine Entlastung von Bürgern und Wirtschaft. Der Entwurf geht nun seinen gewohnten Gang durch Bundesrat und Bundestag.

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